Donnerstag, 15. Oktober 2020

Johanna Ramoser: Die Hartnäckige

Mit 1019 Vorzugsstimmen hat Johanna Ramoser bei den jüngsten Gemeinderatswahlen nicht nur ihre Parteikollegen, sondern auch alle anderen Bozner Kandidaten hinter sich gelassen. Das Ergebnis ist für die 42-jährige Rentschnerin ein Ansporn, dort weiterzumachen, wo sie vor den Wahlen aufgehört hat.

Johanna Ramoser in der Stube des Zundlhofes in Rentsch.
Badge Local
Johanna Ramoser in der Stube des Zundlhofes in Rentsch. - Foto: © DLife/DF
Es gibt ein Foto im Netz, das besser als jedes andere Johanna Ramoser darstellt: Den Blick in die Kamera gerichtet, steht die junge SVP-Politikerin mit beiden Beinen fest auf dem Boden.

Schwarze Jeans, schwarzes T-Shirt und ein flaschengrüner Blazer, den sie knapp unter dem Revers kräftig festhält. Die Daumen zeigen nach oben. „Eine Macherin“, ist das Erste, das einem beim Anblick durch den Kopf geht.

Ein Eindruck, den die 42-Jährige durchaus bestätigt, wenn man ihr zu Hause auf dem Zundlhof in Rentsch gegenübersitzt. Wieder trägt sie ein Jackett, diesmal in den klassischen Herbstfarben, Ton in Ton mit den leicht verfärbten Rebenblättern ringsum. Die Fieberblase an der Oberlippe ist eine letzte Spur der Strapazen im Wahlkampf. Im Hintergrund die Stadt Bozen.

Außerdem im aktuellen Heft:

Ein Interview mit Claudine Holstein, Präsidentin des Zonta Clubs Bozen-Bolzano, ein Überblick über die vielen Gefahren, die im Netz auf Kinder und Jugendliche lauern, Tipps für das perfekte Make-up und würzige Käsegerichte für gemütliche Herbsttage.

stol