Samstag, 23. April 2016

Julia, die Frühlingsbotschafterin

In den südlichen Lagen Südtirols hat es in den vergangenen Tagen geduftet, geblüht und gezwitschert. Dies animierte so manche Leute zu besonderen Aktionen.

Fotos: Malojer – life & creative photo
Fotos: Malojer – life & creative photo

Mit reiner Frühlings-Euphorie lässt sich auch der prachtvolle Kopfschmuck aus Glyzinien erklären, mit welchem Make-up-Artist Manuela Eccli das Überetscher Hobbymodel Julia Kofler vor wenigen Tagen beschenkte. „Ich betrachte diese Arbeit als Hommage an die Natur, als Wertschätzung an Mutter Erde“, erklärt Manuela.

Fotos: Malojer – life & creative photo

Dabei vergleicht sie die blühende Blumenpracht mit der Anmut von Frauen: „Die Frau ist wie eine delikate Blüte – sehr verletzlich, aber mit reichlich Aufmerksamkeit, Sonne und Wasser entfaltet sie ihre volle Schönheit.“

Folglich hat sie mit der zweifachen Mutter Julia ein Gesamtkunstwerk geschaffen, das allerdings nur für kurze Zeit Bestand hatte.  Eine Ode an die Schöpfung, an die Magie des Augenblicks. Wunderschön, doch leider auch vergänglich. Fotograf Heinrich Malojer hielt die Eindrücke als Erinnerung fest.

 

Fotos: Malojer – life & creative

Die Idee zum Glyzinien-Kopfschmuck kam Manuela, die seit vielen Jahren in Kaltern einen Beauty-Salon führt, während eines Spazierganges am Kalterer See, als ihr blühende Glyzinien auf der Stiege eines alten Ansitzes ins Auge sprangen.

Bei der Suche nach dem geeigneten Model musste sie nicht lange nachdenken, denn Julia Kofler habe dafür das perfekte Gesicht: schöne Proportionen, mandelförmige Augen, formvollendete Lippen und einen zarten, zugleich verletzlichen Blick.

Manuelas Tochter Mara durfte beim Schmücken mithelfen, anschließend zeigte sich die Frühlingsbotschafterin Julia im Dorf. „Es war ein bezauberndes Gefühl, einen derart schönen Kopf- und Gesichtsschmuck zu tragen“, erinnert sich Julia.

stol/az

stol