Dienstag, 08. August 2017

Jungschützenzeltlager auf dem Vigiljoch

Vom Donnerstag bis Sonntag hat das diesjährige Jungschützenzeltlager auf dem Vigiljoch stattgefunden. 4 Tage, um das „Abenteuer Heimat“ mit Gleichaltrigen zu erleben.

Das diesjährige Jungschützenzeltlager mit dem Thema „Abenteuer Heimat“ fand auf dem Vigiljoch statt. - Foto: SSB
Das diesjährige Jungschützenzeltlager mit dem Thema „Abenteuer Heimat“ fand auf dem Vigiljoch statt. - Foto: SSB

Für die rund 100 Jungschützen und deren 30 Betreuer ging es mit der Seilbahn von der Talstation in Lana zur Bergstation auf das Vigiljoch und von dort aus eine Stunde zu Fuß bis zum Zeltlagerplatz zwischen dem Vigiljoch-Kirchlein und der „Schwarzen Lacke“ auf 1790 Meter Meereshöhe.

Offiziell eröffnet wurde das Zeltlager mit einer herzlichen Begrüßung durch Bundesjungschützenreferent Werner Oberhollenzer und Bundesjugendreferentin Miriam Schwarzer. Danach wurde die nähere Umgebung erkundet, im Freien gegessen, und am Lagerfeuer wurde gesungen. Bis zur offizielle Nachtruhe um 22.00 Uhr wurden Geschichten erzählt.

Das Lagerfeuer gehört bereits zur Tradition des Zeltlagers. - Foto: SSB

Der Freitag begann mit Morgensport und einem ordentlichen Frühstück. In lustiger Atmosphäre lernten sich die Kinder aus allen Teilen Südtirols besser kennen. Ein riesiger Spaß war für die Kinder das „Fahnl-Stehlen“. 

Waldhütten bauen

Höhepunkt am zweiten Tag war für alle die Aktion „Erlebnis Vigiljoch“. Dabei wurden die Kinder in 10 Gruppen mit Kindern und Jugendlichen unterschiedlichen Alters eingeteilt. Jede Gruppe bekam die Aufgabe, anhand von vorgegebenen Kriterien, im Wald eine Hütte aufzubauen.

Dabei durften sie bis auf wenige Utensilien, die sie ausgehändigt bekamen, etwa eine Rolle Spagat, einen Kabelbinder, eine Schere und eine kleine Fahne, ausschließlich Materialien aus dem Wald verwenden. Der Rohbau wurde noch am selben Tag fertiggestellt.

Große Begeisterung und Kreativität

Die Jungschützen und Jungmarektenderinnen zeigten ihre große Begeisterung und Kreativität in ihren einfallsreichen Ideen, die sie für ihre Hütten mit Garten, Mobiliar, Waldklo, Tierfalle und Haus-„Glocke“ umsetzten. Der Abend endete mit der Lagerwache und einem gemütlichen Beisammensein am Lagerfeuer.

Am Samstag mussten sich die Jungschützen wieder an den Bau der Hütten machen und diese fertigstellen. Besichtigt und bewertet wurden sie von einer ausgewählten Jury. Diese war voll des Lobes für die jungen „Bauherren“, welche allesamt die ihnen gestellte Aufgabe hervorragend bewältigt hatten. Mit Liedern am Lagerfeuer endete der Tag.

Abschlussgottesdienst am Sonntag

Am Sonntag erfolgte nach dem Abbau der Zelte die Preisverteilung. Bundesjungschützenreferent Werner Oberhollenzer bedankte sich bei allen Teilnehmern und den Organisatoren und beendete das Zeltlager 2017 mit einem 3-fachen Jungschützen-Heil.

Anschließend zelebrierte Landesschützenkurat Pater Christoph Waldner OT in der Vigiljoch-Kirche das sonntägliche Hochamt, das von den Jungschützen und Jungmarketenderinnen mitgestaltet wurde. 

stol

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