Mittwoch, 22. Februar 2017

Kein Fasching ohne Krapfen

Aus der Faschingszeit sind sie nicht mehr wegzudenken: die traditionellen Faschingskrapfen mit ihren verschiedenen Größen und Füllungen. Für den Unsinnigen Donnerstag laufen die Produktionen in den Südtiroler Bäckereien und Konditoreien wieder auf Hochtouren: Es werden schätzungsweise mehrere Tausend Faschingskrapfen hergestellt.

Zehntausende Faschingskrapfen werden in Südtirols Bäckereien und Konditoreien am Unsinnigen Donnerstag hergestellt. - Foto: DLife
Zehntausende Faschingskrapfen werden in Südtirols Bäckereien und Konditoreien am Unsinnigen Donnerstag hergestellt. - Foto: DLife

„Auf die Details und die Feinheiten kommt es an“, betont Johann Trenker, der Vorsitzende der Bäckerinnung Südtirol. Auch wenn die Backstuben heutzutage hochmodern sind, sei bei der Krapfenherstellung auf kleinste Temperaturunterschiede und die genaue Dauer zu achten.

Wie genau die einzelnen Arbeitsschritte ablaufen, hat sich "Dolomiten"-Kollegin Sabine Kerschbaumer in Trenkers Backstube in Toblach zeigen lassen und für die Donnerstag-Ausgabe eine ganzseitige Reportage gestaltet.

Um etwa 1 Uhr nachts geht es los: Der Computer berechnet die Zutaten auf das Gramm genau, bevor sie von der Mischmaschine miteinander vermengt werden. Danach bringt Hannes Taschler, stellvertretender Produktionsleiter der Bäckerei Trenker, den Teig zu einer fließbandähnlichen Maschine, die ihn zu kleinen Bällchen portioniert.

Für eine halbe bis dreiviertel Stunde werden die noch rohen Krapfen anschließend im Gärraum bei 38 Grad und einer Luftfeuchtigkeit von 75 bis 80 Prozent gegoren.

Dann geht’s ans Eingemachte: In etwa 180 Grad heißem Walnussfett werden die Teigbällchen für 6,5 Minuten auf beiden Seiten gebacken. Anschließend werden mit Pistolen entweder Marillenmarmelade, Creme oder Schokolade in die Krapfen gespritzt.

Wobei Marillenmarmelade in Südtirol als Füllung ungeschlagen auf Platz 1 ist, erklärt Hannes Taschler.

D/sk

Den vollständigen Artikel über die Herstellung von Faschingskrapfen lesen Sie in der Donnerstag-Ausgabe des Tagblatts "Dolomiten".

stol