Der Betrieb biete „in einer für alle Kunden zugänglichen Mappe die Herstellung von Torten und anderen Süßwaren mit nationalsozialistischen Symbolen und Parolen“ an, heißt es in der Anzeige. Der Geschäftsinhaber gab auf Anfrage bisher keine Stellungnahme ab.Laut der Tageszeitung „Standard“ sei sich der Konditor aber der rechtlichen Problematik bewusst: „Wahrscheinlich sollte ich sie nicht herzeigen, aber ein paar Leute interessieren sich dafür“, wurde er in der Dienstagsausgabe zitiert. Auf seiner eigenen Geburtstagstorte würde er so etwas zwar nicht backen, aber „in Zeiten wie diesen müssen wir nehmen was kommt. Ich würde auch den Gaddafi backen, wenn es wer bestellt.“Offenbar seien bereits Süßwaren mit dem Hakenkreuz, mit einer zum Hitlergruß gestreckten Hand, mit dem Stahlhelm der Deutschen Wehrmacht, mit den SS-Runen und mit dem SS-Spruch „Meine Ehre heist Treue“ (falsche Rechtschreibung im Original, Anm.) hergestellt worden. Auch eine Torte mit einem Säugling, der auf einem Hakenkreuz liegt, befindet sich unter den Fotos, die Komitee-Vorsitzender Willi Mernyi nach eigenen Angaben am vergangenen Freitag angefertigt hat.Ein Tipp aus der Bevölkerung habe das MKÖ auf die Spur gebracht. Bei der Nachschau durch Mernyi hätten sich die Informationen dann als richtig herausgestellt. Eine Anzeige sei am Montag an die örtliche Polizei und die Staatsanwaltschaft Wiener Neustadt gegangen. Bei der Anklagebehörde bestätigte man am Dienstag gegenüber der APA den Erhalt des Schreibens.apa