Tibet 1937. Tenzin Gyatso, Sohn einer Bauernfamilie, wird als 14. Reinkarnation des "Buddha des Mitgefühls" aufgefunden. Der Junge ist erst zwei Jahre alt und wird von nun an von den größten Gelehrten seines Landes erzogen und auf seine Rolle als spiritueller und politischer Führer Tibets vorbereitet.Das buddhistische Prinzip der Gewaltlosigkeit gibt er nicht auf, nicht einmal als chinesische Invasoren sein Land besetzen. 1959 flüchtet er ins indische Exil, wo er bis heute lebt. Von Hollywoods namhaftem Regisseur Martin Scorsese auf Zelluloid gebannt, beschreibt "Kundun" die eindrucksvolle Geschichte des Dalai Lama von seiner Kindheit in Tibet bis zu seinem Weg ins Exil.Kundun bedeutet "die Gegenwart des Buddhas". Das bildgewaltige Epos wurde fast ausschließlich mit Exil-Tibetern gedreht, die zum Teil aus dem direkten Umfeld des Dalai Lama stammen und mit der Geschichte Tibets persönlich verbunden sind. Für die musikalische Untermalung zeichnet Philip Glass verantwortlich. Eine Leistung, die ihm 1998 eine Golden Globe-Nominierung in der Kategorie Beste Filmmusik einbrachte. Länge: 128 MinutenMöchten Sie diese Sendung aufnehmen? Klicken Sie hier!