Die kleine Kirche – die einzige Kiliankirche im Land – wurde bereits 1243 erwähnt und seit 1598 ist der Aufbau eines Hl. Grabes in der Karwoche dokumentiert.<BR /><BR /> Über die Jahrhunderte wurde es mehrfach erneuert, bemalt und erweitert. Spenderinnen wie Margareth Obexer sorgten im 18. Jahrhundert dafür, dass das Passionsbild jährlich errichtet werden konnte – inklusive Öl, Kerzen und Entlohnung des sogenannten „Grabaufrichters“. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1152555_image" /></div> <BR /><BR />Die heutige Form erhielt das Grab im Jahr 1839 durch den Künstler Joseph Kramer. Nahezu 100 mundgeblasene Glaskugeln schmücken das Bauwerk, das zuletzt 1987 von der Firma Josef Leiter restauriert wurde. Seither übernimmt die Schützenkompanie Lüsen den Auf- und Abbau. <BR /><BR />Das Heilige Grab von Lüsen und kann an folgenden Tagen besichtigt sowie den Gebetsstunden beigewohnt werden: <BR /><BR />Gründonnerstag: 21 bis 24 Uhr<BR />Karfreitag: 8 bis 20 Uhr<BR />Karsamstag: 8 bis 21 Uhr<BR />Ostermontag: 9 bis 14 Uhr