Sonntag, 19. April 2015

Kuriose Geschichten aus dem Heli

Als Flugretter auf die Bedürfnisse seiner Patienten einzugehen ist nicht immer leicht. Das zeigt sich in den Top 3 der kuriosesten Einsätze von Flugrettungs-Koordinator Oskar Zorzi.

Flugrettungs-Koordinator Oskar Zorzi
Flugrettungs-Koordinator Oskar Zorzi - Foto: © STOL

Das Leben als Flugretter ist abwechslungsreich: Beinahe täglich wird man mit neuen Situationen und Herausforderungen konfrontiert. Nicht selten geht es dabei um Leben und Tod.

Flugrettungs-Koordinator Oskar Zorzi erzählt im Gespräch mit der Sonntagszeitung Zett vom spannenden Alltag als Flugretter.

Zorzi berichtet dabei auch von äußerst skurrilen Vorfällen und kann sich ein Schmunzeln nicht verkneifen. In der Rettungssituation selbst waren sie freilich alles andere als lustig.

Hier die Top 3:

„Nicht ohne meine Gams“

Vor einiger Zeit fragte ein Jäger, der bei der Gamsjagd abgestürzt war, während des Einsatzes, ob er seinen Abschuss im Hubschrauber mitnehmen könnte.

Nachdem ihm das verweigert wurde, sagte er: „Ohne meine Gams steige ich nicht ein!“ Er ließ sich dann aber doch davon überzeugen, alleine mitzukommen.

Pilze vergessen

Vor Jahren erkundigte sich ein italienischer Pilzsammler am Tag nach der Rettung, ob die Crew auch seinen Korb mit Pilzen im Helikopter mitgenommen hätte – er würde den Korb und die Pilze nämlich gerne wiederhaben.

Der arme „Bua“

Auf ein Kind als Patient eingestellt, eilten die Retter vor geraumer Zeit in die Stube eines abgelegenen Hofes.

Als ein Mann mittleren Alters auf dem Boden lag, stellte sich heraus, dass seine betagte Mutter der Notrufzentrale vom „Bua“ erzählt hatte, der regungslos daliege.

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Einen ausführlichen Bericht über den Alltag im Heli lesen Sie in der Sonntagszeitung Zett.

stol