Musik am Anfang, Musik am Ende – zwischendurch etwas Gefühl, Musik, die Wetten und der übliche Talk. Die letzte „Wetten, dass..?“-Ausgabe war sicher nicht die höhepunktreichste der Geschichte. Doch gibt es vielleicht Momente, die im Gedächtnis bleiben. Einige Beispiele:Unerwartet: Nicht Moderator Markus Lanz, sondern die Fantastischen Vier eröffneten die Show. Dann durfte Lanz ran. Er trage keine Trauer und werde es noch mal richtig krachen lassen, kündigte er an.Bewegend: Als Samuel Koch, der querschnittsgelähmte Ex-Kandidat, mit seinem Rollstuhl auf die Bühne kam, erhob sich das Saalpublikum. Der 27-Jährige kündigte an, eine Stiftung zu gründen.Witzig hoch drei: Die Komiker Otto Waalkes und Michael („Bully“) Herbig trällerten im Duett „Arrivederci Lanz, das war dein letzter Tanz“ und inszenierten eine kleine Polonaise dazu.Die Wurst-Wette: Der siebenjährige Paul erkannte die Hunde daran, wie sie ihm die Leberwurst vom Handrücken abschleckten. Witzbold Elton musste sich dann Leberwurst von der Backe wegschlabbern lassen.Beeindruckend: Der blinde Kandidat Dave Janischak erkannte Umrisse von großen Puzzle-Teilen, indem er akustische Signale von sich gab.Rasant: das Duell Mensch gegen Maschine. Kandidat Jacob Vöckler kletterte ein Parkhaus schneller rauf und runter, als ein es ein Rallyefahrer mit dem Auto die Kurven rauf und runter schaffte.Überzieher: Markus Lanz verbrachte geschlagene 64 Minuten mehr vor der Kamera als eingeplant. Damit überbot er aber nicht den Bestwert seines Vorgängers Thomas Gottschalk (73 Minuten zu viel).Historie: Eisläuferin Katarina Witt erinnerte sich an ihre „Wetten, dass..?“-Premiere kurz nach der Wende: „Ich war die erste DDR-Bürgerin in der Sendung.“In Stein gemeißelt: Die mit Spannung erwarteten letzten Worte von Moderator Markus Lanz lauteten: „Machen Sie's gut, das Leben geht weiter – Wetten, dass..?“Noch ein Abschied: Als der Moderator längst von der Bühne runter war, ergriff der Graf von Unheilig das Mikrofon. Vorher hatte Lanz angekündigt, der Graf beende seine TV-Karriere.dpa