Im ausführlichen Interview gewährt Andreas Gabalier berufliche wie auch private Einblicke. <BR /><BR /><BR /><BR /><b>Herr Gabalier, was macht den „Volks-Rock-'n'-Roll“, den Sie geprägt haben, eigentlich aus? Wofür steht dieser Musikstil?</b><BR />Andreas Gabalier: „Volks-Rock-'n'-Roll“ steht für Lebensfreude, modern gelebte und interpretierte Tradition, emotionalen Halt – von rockigen Liedern bis hin zu emotionalen Balladen wie „Amoi' seg ma uns wieder“.<BR /><BR /><b>Wie hat sich dieser Musikstil in Ihrer persönlichen Biografie entwickelt? Wussten Sie von Anfang an, dass Sie musikalisch in diese Richtung gehen wollten?</b><BR />Gabalier: Ja, ich habe von Anfang an gewusst, in welche Richtung ich gehen will. Aber der „Volks-Rock-'n'-Roll“ ist in den mittlerweile über zehn Jahren seit seiner Entstehung gereift und von Jahr zu Jahr mehr zu dem geworden, was „Volks-Rock-'n'-Roll“ heute ist.<BR /><BR /><b>Sie hatten bereits Auftritte in Südtirol und haben hier viele Fans. Was verbinden Sie mit Südtirol?</b><BR /> Gabalier: Südtirol, das steht für mich für Urlaub, schönste Motorradausfahrten, älteste Skiurlaub-Erinnerungen, Lebensfreude, wunderschöne geografische Vielfalt, Tradition, wie wir sie in Österreich kennen, gepaart mit italienischem Flair … und Südtirol – „deiner Seele offner Hand“.<BR /><BR /><b>Sie waren Botschafter beim Restart-Projekt „Kultur on Tour 2021“ und haben mit der Moderatorin und langjährigen Familienfreundin Silvia Fontanive Kulturschaffende unterstützt. Pandemiebedingt hatten Sie dort ein vergleichsweise kleines Publikum. Wie haben Sie das erlebt, wo Sie sonst doch gesamte Stadien und Hallen zum Beben bringen?</b><BR />Gabalier: Voller Stolz und Freude, überhaupt mal wieder auf der Bühne gestanden zu sein und dieses sehr, sehr wichtige Projekt fern meiner Heimat unterstützen zu können. Oft sind es auch die kleinen Freuden des Lebens, die eine große Wirkung haben. Mir ist es nicht wichtig, vor großem oder kleinem Publikum zu spielen. Es geht um Kunst und Kultur, welche aufgrund der Pandemie auf der Strecke geblieben sind, und deswegen war es mir eine große Ehre, dieses schöne Projekt zu unterstützen.<BR /><BR /><b>Corona hat gerade die Musikbranche arg gebeutelt. Wie haben Sie persönlich die schwere Zeit ohne Live-Konzerte erlebt – und wie haben Sie die Zeit sinnvoll nützen können?</b><BR /> Ich war viel am Berg unterwegs oder mit meinem Mountainbike. Die Zeit in der Natur habe ich intensiv genutzt, um Kraft zu tanken und an meinem neuen Album zu arbeiten.<BR /><BR /><b>Sie schreiben und komponieren selber. Im Sommer leben Sie am Wörthersee, in Südtirol gibt es auch zahlreiche Seegewässer. Geben Ihnen Seen eine spezielle Inspiration für neue Texte?</b><BR /> Ich tanke aus Wasser sehr viel Kraft und kann Wasser manchmal auch zu Bier und Wein verwandeln (lacht). Nein, Spaß beiseite, während meiner Schulzeit in den Sommerferien habe ich immer am Wörthersee gearbeitet. Seitdem sind der See und das Wasser in meinem Leben als Bergmensch nicht mehr wegzudenken.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="768425_image" /></div> <BR /><BR /><b>Wie ist der „Volks-Rock-'n'-Roller“ eigentlich ganz privat – also welche Hobbys haben Sie, welche Charaktereigenschaften machen Sie aus?</b><BR /> Ich denke, ich bin lebensfroh, emotional und gutherzig. Ich treibe sehr gerne und sehr viel Sport: Berggehen, Mountainbiken und vieles mehr. In der Natur tanke ich viel Kraft – und ich verbringe auch sehr gerne Zeit in meinem Garten.<BR /><BR /><b>Es ist bekannt, dass Sie sozial engagiert sind. Was möchten Sie den Menschen, neben Ihrer Musik, noch mit auf den Weg geben?</b><BR /> Zusammenhalt und Miteinander. Dass wir in dieser stetig wachsenden Weltbevölkerung wieder ein bisschen besser aufeinander schauen, damit der Frieden in unser aller Leben aufrecht und erhalten bleibt.<BR /><BR /><b>Jetzt freuen sich die Südtiroler auf Ihr nächstes Konzert am 7. Juli im Rahmen des „Maia Music Festivals“ am Pferderennplatz von Meran. Könnte es sein, dass Sie schon vorher einen Besuch in Südtirol planen?</b><BR />Ja, ich bin vorab schon da, um ein Video zu drehen – und am 19. Mai werde ich in Bruneck mit einer kleinen Überraschung im Gepäck zu Gast sein.<h3> Zur Person:</h3> Andreas Gabalier wurde am 21. November 1984 in Friesach (Kärnten) geboren. Im Dezember 2008 spielte Gabalier seine Lieder erstmals auf einem öffentlichen Konzert. Von da an begann seine Karriere als „Volks- Rock-'n'-Roller“. Es folgten zahlreiche Auszeichnungen, wie z.B. der Amadeus Award, Bambi oder der Deutsche Fernsehpreis. <BR />Zu Gabaliers größten Erfolgen gehören „Hulapalu“ und „I sing a Liad für di“. Heuer dürfen sich die Südtiroler Fans auf ein tolles Konzert des Österreichers am 7. Juli beim „Maia Music Festival“ in Meran freuen sowie auf einen baldigen Überraschungsbesuch. <BR />