Jetzt wollte er es besser machen und nahm erneut teil. Ob es im Schweizer Format der Sendung geklappt hat mit der Liebe, ist ab 14. Februar auf „oneplus“ zu sehen.<BR /><BR /><BR />Der Valentinstag ist klassisch der Tag der Verliebten. Stefan Oberhofer aber wird den Abend des 14. Februars allein daheim verbringen. „Ich sperre mich irgendwo ein und sehe mir die Sendung „First Dates – Znacht für Zwei„ an. Dann entscheide ich, ob ich am nächsten Tag noch zur Arbeit gehe oder nicht“, sagt der 44-Jährige und muss lachen. „Meine Kollegen werden mich wahrscheinlich einen Arschkriecher nennen“, fügt er grinsend hinzu. Der Vertreter für Bürobedarf aus Vintl ist nämlich einer der Teilnehmer der neuen Staffel der Schweizer Kuppelshow und griff ordentlich in den Schmalztiegel, um die auserwählte Dame mit seinem Südtiroler Charme zu umgarnen. Sich dabei aber selbst im Fernsehen zusehen, das sei das Schlimmste überhaupt, erzählt Oberhofer etwas peinlich berührt.<h3> Kuppelshow, die Zweite</h3>Der Single weiß, wovon er spricht. Im Sommer 2021 hatte der Pusterer, der seit über zwei Jahren solo ist, nämlich schon einmal bei „First Dates“ mitgemacht, damals aber beim deutschen Pendant mit dem Rittner TV-Koch und Gastgeber Roland Trettl (auf „VOX“). <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="860834_image" /></div> <BR /><BR />Anders als bei „Bauer sucht Frau“ oder „Herzblatt“, erleben Singles bei der Dating-Doku „First Dates“ ihr erstes Treffen bei einem gemeinsamen Abendessen. Im Anschluss haben die Gäste dann die Wahl, sich wieder zu treffen oder getrennte Wege zu gehen – so wie es vor zwei Jahren Stefan Oberhofer getan hat. „Klar wäre es perfekt gewesen, bei der Sendung meine Frau fürs Leben zu finden, aber es hat damals nicht gepasst. Egal. Für mich stand das Erlebnis im Vordergrund. Und es war wirklich beeindruckend, wie so ein Format gedreht und gemacht wird“, erzählt er von seiner ersten TV-Erfahrung in Köln. Sie hat ihm nicht nur seinen Wissenshorizont erweitert, sondern auch eine Tür aufgestoßen. Denn seit diesem Auftritt flatterten immer mal wieder Anfragen für die Teilnahme an Realityshows, Werbetrailern oder Komparsenrollen in Serien ins Haus. Auch der eine oder andere Liebesbrief war schon dabei, erzählt Oberhofer – auf die so manches Treffen folgte. Richtig übergesprungen aber sei der Funke nie.<h3> Harsche Kritik nach der Ausstrahlung</h3>Dass sich der Fußball-Jugendtrainer jetzt erneut auf Brautschau ins Fernsehen begibt, hat nicht nur damit zu tun, dass der 44-Jährige nach wie vor solo ist. Stefan Oberhofer reizt das Rampenlicht. „Nach der letzten Sendung 2021, die sehr raffiniert zusammengeschnitten wurde, habe ich sehr viel negative Kritik geerntet. Man sagte mir, es sei lächerlich gewesen. Ich wollte diesmal also Dinge anders machen, weniger reden und noch romantischer sein – was ich ja auch im echten Leben bin“, erzählt der Vintler, der wenig „gschamig“ und nie um einen Spruch verlegen ist. 2022 entschied er sich darum erneut, vor laufenden Kameras zu flirten, zu schlemmen und vielleicht die Frau fürs Leben zu treffen.<h3> Gegensätze ziehen sich an</h3>Um Oberhofers perfektes Gegenüber zu finden, gab er dem Sender „oneplus“ vorab jede Menge Infos über Vorlieben preis, aber auch, dass er eine Frau suche, die wie er, sensibel sei und Gefühle zeigen könne. Aufgrund dieser Angaben suchte das Castingteam in der Schweiz daraufhin nach einer passenden Lady. Dass er den Eid der Liebe bestenfalls einer Eidgenossin schwören könnte, die nicht ums Eck wohnen wird, das stellt für den eingefleischten FC-Bayern-Fan kein Problem dar. Als Vertreter sei er das Autofahren gewohnt, sagt Oberhofer. Obendrein habe er mit einer Frau aus Karlsruhe, die er vor 21 Jahren bei einem Camp in Südtirol kennengelernt hat, einen 20-jährigen Sohn, den er trotz großer Entfernung öfters besuche. „Er findet es toll und spannend, was Papa macht, und versteht, dass ich irgendwann wieder eine Frau an meiner Seite haben möchte.“ <BR /><BR />Ob es beim zweiten Anlauf bei „First Dates“ klappen wird? Oberhofer schweigt und genießt. „Ich darf nur verraten, dass die Dame meines Dates komplett anders war, als ich sie mir vorgestellt habe“ sagt er. Doch Gegensätze ziehen sich ja bekanntlich an, und so dürfen die Zuschauer gespannt sein, ob dem Vintler nur sein Züricher Geschnetzeltes durch den Magen ging – oder vielleicht auch das ein oder andere Kribbeln.<BR />