Dienstag, 28. Juli 2015

Lokal vernetzt: Eppaner gründen Social Media Startup

Immer wissen, was in der unmittelbaren Umgebung passiert: Das bietet GLOQON - The Glocal Network, ein Social Media Startup, das im Februar von den Eppaner Brüdern Alexander und Johannes De Zordo gegründet worden ist.

Die Eppaner Brüder Johannes und Alexander De Zordo haben mit ihrem Startup bereits eine Auszeichnung erhalten - Foto: Adventure X
Die Eppaner Brüder Johannes und Alexander De Zordo haben mit ihrem Startup bereits eine Auszeichnung erhalten - Foto: Adventure X

Die jungen Unternehmer aus St. Pauls wollen durch ihr lokales Konzept Leute im realen Leben zueinander bringen. Posts können ausschließlich von Personen vor Ort gesehen werden - sei es um Events zu finden, Mitfahrgelegenheiten anzubieten, neue Leute zu treffen, die Nachbarschaft um etwas Milch zu bitten oder vor Polizeikontrollen zu warnen.

 Die Posts werden allen oder nur befreundeten Nutzern angezeigt und deren Reichweite kann angepasst werden. “Man muss nicht erst einzelne Services suchen und finden, sondern man kann ein und dieselbe Plattform für alle Bedürfnisse nutzen. Dies ist besonders praktisch für Leute, welche sich regelmäßig an unterschiedlichen Orten befinden - per Klick die Position aktualisieren und die Informationen springen dich sofort an", so die Gründer.

Während der Weltreise zur lokalen Idee 

Die Idee zu GLOQON entstand während einer Weltreise. "Eine Möglichkeit für Reisende unkompliziert mit Leuten vor Ort in Kontakt zu treten, um Gleichgesinnte zu treffen und Geheimtipps zu erfragen", lautete der ursprüngliche Gedanke.

Erst als die Brüder, 29 und 26 Jahre alt, während eines Bahnstreiks kurz vor ihrem Zielort festsaßen, obwohl Dutzende von Autos in die gleiche Richtung fuhren, wurde die Plattform so realisiert, dass sie auf breiter Basis nutzbar ist.

Sie wurden im Tiroler Businessplan Wettbewerb Adventure X bereits als eines der Top 5 Startups ausgezeichnet. Geld verdienen die Eppaner, die den Firmensitz in München haben, erstmals keines: "Umsatz ist zu diesem Zeitpunkt nebensächlich. Viel Herzblut haben wir in die Arbeit gesteckt - jetzt wollen wir erstmals dafür sorgen, dass Leute unseren Service nutzen und freuen uns, wenn sie ihn weiter empfehlen." 

Der nächste Schritt ist die Entwicklung einer mobilen App, die in den kommenden Monaten realisiert werden soll.

stol

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