„Ich bin froh, dass sie weg ist“, meinte Lugner, nachdem Kardiashian kurz nach 23.30 Uhr abgerauscht war.Am Opernball machte sich Kardashian möglichst rar. Interviews gab es keine – und wenn doch, dann speiste sie die Reporter mit Plattitüden wie „es ist so wunderbar“ ab. Die meiste Zeit starrte sie allerdings eisern in ihr Handy. Als sie bei ihrem Gang zum Mittellogen-Interview mit dem ORF auch noch von der Fotografenmeute bedrängt wurde, war der Abend vorbei: „Sie ist schon im Bett“, verkündete Lugner rund eineinhalb Stunden vor dem vertraglich festgelegten Ende von 1.00 Uhr.Kardashian machte dem Baumeister derartige Probleme, dass „Schwiegersohn in spe“ Helmut Werner kurzfristig den deutschen Comedian Oliver Pocher zum Ball lotste. „Ich habe ihn aber nicht erkannt und zuerst nicht in die Loge gelassen“, meinte Lugner. Schließlich durfte Pocher aber doch Platz nehmen. Lang blieb aber erstmals auch Pocher nicht: Er hängte sich an Kardashians Rockzipfel und verließ gemeinsam mit ihr das Fest. „Ich hoffe, er kommt noch mal“, sagte der Baumeister."Jetzt ist sie schon wieder weg"Das Kardashian-Fazit von Lugner fiel entsprechend vernichtend aus: „Sie ging hinter meinem Rücken zum Figlmüller, sie trat fünf Minuten bei der Pressekonferenz auf, gab fünf Minuten Autogramme und jetzt ist sie schon wieder weg. Ich habe für das Honorar zehn Minuten mit ihr verbracht“, sagte der Baumeister. Immerhin sei sie aber „eine schöne Frau“ gewesen.Das Ungemach in der Lugner-Loge hatte zwei Ursachen: Die Securities und das Filmteam von Kardashian. „Sie haben sich aufgespielt, als wären sie die Chefs in der Loge, aber sicher nicht mit mir“, sagte der Baumeister. Die Sicherheitstruppe des It-Girls war einem Lugner-Security zufolge „höchstgradig paranoid“. „Sie sahen überall Gefahren“, meinte der Sicherheitsbeauftragte.apa