Doch von vorn: Bereits im April tauchten erste Gerüchte auf, dass Elon Musk plane, ein Luxusferienhaus im Gadertal zu bauen. Im Sommer dann tauchten erste Renderings auf. Wir haben daraufhin im Gadertal nachgefragt, ob bereits ein Bauprojekt eingereicht worden sei. Dies wurde sowohl von Elide Mussner, Gemeindereferentin in Abtei, als auch von Marina Rubatscher, langjährige HGV-Obfrau, dementiert. <BR /><BR />Beide bestätigten uns, dass bislang kein Projekt vorliege, das in irgendeiner Weise in Verbindung mit Elon Musk stehe. „Es handelt sich definitiv mehr um Spekulation, als um konkrete Fakten“, so Mussner damals gegenüber s+. Fake News also oder vielleicht ein Werbegag des Architekturbüros!<BR /><BR />Natürlich sind wir an der Geschichte dran geblieben und hatten auch immer einen Blick auf X (Ex-Twitter, das Musk im vergangenen Jahr für 44 Milliarden Dollar gekauft hatte), wo wir nun etwas gefunden haben, das man als eine Art Dementi bezeichnen könnte. <BR /><BR />Alles beginnt mit einem Tweet auf X am 31. August, in dem es um das geheime „Projekt 42“ von Tesla geht. Ein zig Millionen Dollar teures Glashaus in Austin, Texas, bei dem die US-Bundesstaatsanwaltschaft und die Börsenbehörde ermittelt. Der Vorwurf: Die Veruntreuung von Tesla-Geldern für einen Glaspalast, der weniger als Firmengebäude als vielmehr als Privathaus für CEO Musk selbst dienen sollte. Auf diesen Tweet antwortet Musk selbst und betont: „Ich baue kein Haus, schon gar keines aus Glas!“ <BR /><BR />Spannend! Was aber für uns von viel größerem Interesse ist, folgt weiter unten. Da schreibt nämlich eine Französin namens Deborah: „There were several articles in France that you were building a huge house in the Italian Alps.“ (Es gab verschiedenste Medienberichte in Frankreich, dass du ein riesiges Haus in den italienischen Alpen baust)<BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="936586_image" /></div> <BR /><BR />Auch auf diesen Kommentar reagiert Elon Musk und zwar mit folgenden Worten: „What?! I'm not building a house anywhere!“ (Was?! Ich baue nirgends ein Haus!)<BR /><BR /> <a href="https://twitter.com/dvorahfr/status/1697104152646533589" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier der Link.</a><BR /><BR />Dass es sich um den echten X-Account von Elon Musk handelt, von dem die Reaktion ausging, daran besteht kein Zweifel, ob er selbst es war, der da geschrieben hat, wissen wir nicht genau und ebenso wenig, ob man diesen Worten zu 100 Prozent glauben kann. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="936589_image" /></div> <BR /><BR />Trotzdem: Entspricht seine Aussage auf X der Wahrheit, dürfte die Erleichterung bei vielen groß sein. Zwar hätte ein Feriendomizil von Elon Musk für das Gadertal und sicher auch für ganz Südtirol einen gigantischen Werbeeffekt gehabt, dennoch wäre es gerade für die Einheimischen alles andere als wünschenswert gewesen.<BR /><BR />Die Gründe dafür hat uns vor einigen Wochen Elide Mussner vor Augen geführt: „Der Quadratmeterpreis liegt in St. Kassian mit 10.000 Euro jetzt schon auf dem Niveau von europäischen Metropolen wie London, Paris oder München. Wenn dann Super-Promis wie Elon Musk hier bauen würden, würde der Preis in noch höhere Sphären steigen. Das wäre einfach unverantwortlich und respektlos den Einheimischen gegenüber. Die Nachricht hat deshalb verständlicherweise auch große Sorge in der Bevölkerung ausgelöst.“<BR /><BR />Mit 700 Zweithäusern habe Abtei ohnehin schon ein Problem. Diese Immobilien stehen allesamt in bester Lage, aber das meiste Jahr leer. <BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/panorama/elon-musk-und-die-luxusvilla-im-gadertal-was-da-wirklich-dran-ist" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Mehr zum Thema erfahren Sie hier.</a>