Dienstag, 21. März 2017

Malaga macht’s vor: Mit Hightech gegen Hundedreck

Ein Moment der Unaufmerksamkeit beim Spaziergang und unter den Schuhen klebt ein stinkendes Hundehäufchen. Trotz Strafen verpassen es manche Besitzer regelmäßig, den Kot einzusammeln. Darauf will die spanische Stadt Malaga jetzt mit modernster Technik reagieren – und zwar mit einer DNA-Datenbank für Vierbeiner.

Iiiiiih. Malaga rüstet sich gegen stinkende Hinterlassenschaften.
Iiiiiih. Malaga rüstet sich gegen stinkende Hinterlassenschaften. - Foto: © shutterstock

Die Hundehalter der andalusischen Metropole haben einer Anordnung der Stadtverwaltung zufolge sechs Monate Zeit, um bei ihren Lieblingen eine Blutprobe entnehmen zu lassen. Wer das nicht macht, der muss zwischen 110 und 130 Euro Strafe zahlen. Derzeit sind in Malaga, einer Stadt mit einer halben Million Einwohnern, immerhin fast 100.000 Hunde mit einem Mikrochip ausgestattet und somit offiziell registriert.

Die DNA-Probe soll es zum einen ermöglichen, liegen gebliebene Exkremente zuzuordnen und den Hund und sein Herrchen einwandfrei identifizieren zu können. „Aber so wollen wir auch ein weiteres wichtiges Problem angehen: Das Aussetzen von erwachsenen Hunden und nicht gewollten Welpen“, hieß es in einer Mitteilung des Rathauses.

Malaga ist die erste große Stadt in Spanien, die eine derartige Norm einführt.

dpa

stol