Dienstag, 22. Oktober 2019

Martinsbrunn im neuen Glanz

Martinsbrunn ist eine Einrichtung mit langer Tradition und Geschichte. Nach dreieinhalb Jahren intensiver Bauzeit wurde der Neu- und Umbau in zwei Bau Losen im Frühjahr dieses Jahres fertiggestellt.

Christian Klotzner bedankt sich bei den Ehrengästen © ugc / Sabine Kaufmann
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Christian Klotzner bedankt sich bei den Ehrengästen © ugc / Sabine Kaufmann - Foto: © Sabine Kaufmann

Nach Beendigung des ersten Bau Loses hat die Stiftung St. Elisabeth die Trägerschaft im Jahr 2017 übernommen. Im Februar waren innerhalb weniger Wochen alle 90 Pflegebetten besetzt, zusätzlich zu den 10 Betten im Palliativbereich , betont Christian Klotzner, Präsident der Stiftung St. Elisabeth.

Die wesentlichen Neuerungen kurz im Überblick: Aufstockung der Senioren- und Pflegeresidenz von 60 Betten auf 90 Betten, Neubau der Abteilung Palliative Care mit 10 Betten, Neugestaltung und Erweiterung der Dienstleistungen im Vorsorge- und Gesundheitsbereich, Ambulatorium für einen Hausarzt, Bau von fünf Seniorenwohnungen für heimgebundenes Wohnen, Ausbau der ambulanten Rehabilitation, Neubau der Martinskapelle und Verlegung des bekannten Cafè Bistro Kaan ins Hauptgebäude.

Ich bin, wie vermutlich einige in der Runde hier, in Martinsbrunn geboren. Der Ort, an dem man geboren wurde, schafft eine emotionale Verbundenheit. Und so ist Martinbrunn für knapp 4.000 Menschen ein wichtiger Bezugsort, mit dem sie ihr Leben lang verbunden bleiben , sagte ein sichtlich gerührter Christian Klotzner in seiner Festrede.

Viele Ehrengäste

Der Feier in Martinsbrunn wohnten zahlreiche Ehrengäste bei. Landesrätin Waltraud Deeg bezeichnete Martinsbrunn als einen Leuchtturm in unserem Land. Ein Haus mit Tradition, mit Werten, gelebter Toleranz und respektvollem Umgang mit den Menschen , betonte die Landesrätin.

Grußworte richtete auch Stadtrat Stefan Frötscher an die Gäste, sowie Karl Pichler, stellvertretend für die Stiftung Sparkasse, die einen beachtlichen Förderbeitrag gewährt hat. Erfreut über den gelungenen Umbau und die Weiterführung ihrer jahrelangen Arbeit in Martinsbrunn, zeigten sich die Barmherzigen Schwestern. Bischof Ivo Muser verwies auf die drei Heiligen: Franz von Assisi, der sagte, dass auch der Tod zum Leben gehört, den Hl. Martin von Tours mit dem geteilten Mantel und auf die Hl. Elisabeth von Thüringen, die für die Nächstenliebe steht.

Wo sich Senioren wohl fühlen

Martinsbrunn präsentiert sich heute als ein Ort, an dem Senioren sich wohl fühlen, wo sie begleitet und gut betreut werden. Wir möchten weiterhin die Bedeutung unserer Palliativabteilung unterstreichen , betont Christian Klotzner. Martinsbrunn war und bleibt auch weiterhin eine Anlaufstelle, wo Menschen Unterstützung finden, wenn sie gesundheitlich Hilfe benötigen.

Alle Angebote im Bereich Vorsorge und Gesundheit werden künftig unter der Bezeichnung ParkClinic zusammengefasst. In diesem Bereich fällt auch die Zusammenarbeit mit der Dolomiti Sportclinic. Sie sind ein sehr wichtiger Partner für uns, landesweit bekannt im Bereich der Traumatologie und Orthopädie, so Christian Klotzner.Martinsbrunn bietet rund 130 Mitarbeitern einen sicheren Arbeitsplatz. Unsere Mitarbeiter, welche Tag für Tag und rund um die Uhr im Einsatz sind - ihnen ein großes Lob und Anerkennung für den unermüdlichen Einsatz für die uns anvertrauten Menschen , bedankt sich Verwaltungsleiter Marco Comploi.

sabine kaufmann