Mittwoch, 24. Mai 2017

Michael-Peer-Gedenkpreis: Siegerin steht fest

Zum 1. Mal hat die KVW-Jugend den Michael-Peer-Gedenkpreis vergeben. Dieser Preis soll Motivation für Jugendliche sein, sich fürs Soziale einzusetzen. Die erste Preisträgerin ist Varshitha Serra aus Lana.

Varshitha Serra aus Lana ist die erste Michael-Peer-Gedenkpreisträgerin. Den Preis überreichte ihr Olav Lutz, KVW-Jugendvorsitzender. - Foto: DLife
Varshitha Serra aus Lana ist die erste Michael-Peer-Gedenkpreisträgerin. Den Preis überreichte ihr Olav Lutz, KVW-Jugendvorsitzender. - Foto: DLife

Der Preis wird für etwas Besonderes, nicht Alltägliches und nicht Selbstverständliches vergeben, ausgezeichnet werden Engagement, Aufopferung und Zeit. Der Preis besteht aus einem Kunstwerk, den Sascha und Deborah Müller, Kinder des bekannten Lananer Künstlers Ernst Müller gestaltet haben, sowie einer Mitgliedschaft für ein Jahr im Verein Freunde des Museions.

„Die KVW Jugend will ein Zeichen setzen und hat deshalb den Michael-Peer-Gedenkpreis ins Leben gerufen. Er soll an Personen gehen, die sich mit ihrem Handeln,ihren Ideen und ihrer Einstellung besonders für die KVW Jugend eingesetzt haben. Ganz wie Michi Peer es getan hat“, so Olaf Lutz, der Vorsitzende der KVW Jugend.

v.l.: Helga Mutschlechner vom KVW Vorstand, Olaf Lutz, KVW Jugendvorsitzender, Preisträgerin Varshitha Serra, Landesrat Philipp Achammer und Sascha Müller, Gestalter des Gedenkpreises. - Foto: KVW

„Michi Peer hat viele Samen in der Jugendarbeit gesät“

Auch Landesrat Philipp Achammer würdigte den großen Einsatz von Michael Peer, der trotz seines frühen Todes viele Samen in der Jugendarbeit gesät habe, die nun zu bunten Blumen heranwachsen würden. Mit diesem Preis der KVW Jugend würde der Einsatz von Michael auch in die Zukunft wirken, bedankte sich Konrad Peer, der Vater von Michael Peer.

Serra's Schaffen

Varshitha Serra brachte sich die vergangenen Jahre beim Sommerpatenprojekt in Lana ein und half im Altersheim Lorenzerhof in Lana mit. Die Garage im Lorenzerhof war völlig kahl,und es wuchs die Idee, sie zu verschönern. Eine Kunstgalerie in der Garage war geboren. Varshitha schaffte es wie keine andere, Jugendlichen das Malen beizubringen und deren Kreativität zu fördern. Nach der ersten Sommerpatenaktion kam die Erweiterung der Galerie im Jahr darauf, und das Meisterstück gelang letztes Jahr. Sie und ihre Freundinnen schafften ein Kunstwerk für alle, und einige der Jugendlichen entdeckten in der künstlerischen Betätigung ihre Begabung.

Graffitis verschönern Wohnbaugebiet

Als es darum ging in einem Wohnbaugebiet die kahle, graue Wand zu gestalten, waren sie und ihre Freundinnen sofort mit von der Partie. Die Wand wurde mit Graffitis zum Thema Zivilcourage bemalt, um Jugendliche für mehr Zivilcourage zu motivieren.

stol

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