<b>Von Stephan Niederegger</b><BR /><BR />In der Grundschule, im Alter von zehn Jahren, wurde Max G. Fischnaller mit dem AC/DC-Virus infiziert, als ihm ein Klassenkamerad das 1992 erschienene Album „Live“ der australischen Hard-Rock-Band schenkte: „Das klingt cool!“ Seither ist er von dieser „Gute-Laune-Musik“ begeistert, hat begonnen, Gitarre zu spielen, und hat in den fünf Oberschuljahren mit seinem Gitarrenlehrer Hubert Dorigatti alle AC/DC-Nummern eingelernt. <BR /><BR />Aber nur im stillen Kämmerlein für sich alleine wollte er diese Musik nicht machen – er wollte auf die Bühne. Zuerst bei der Brunecker Tribute-Band Loud!, später für kurze Zeit bei einer Band in Bozen, ist Fischnaller nun seit fünf Jahren Leadgitarrist bei der AC/DC-Tribute-Band Deers On Lake aus Perwang am Grabensee in Salzburg. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1215003_image" /></div> <BR /><BR />In der typischen britischen Schuluniform imitiert er gekonnt den schottisch-australischen Frontmann Angus Young und begeistert mit gutem klassischem AC/DC-Rock'n'Roll das Publikum im In- und Ausland. Mittlerweile ist aus dieser Leidenschaft ein zweites berufliches Standbein geworden. Aber gerade das neue Engagement beim Fernsehen bietet ihm den nötigen Freiraum, um diese musikalische Liebe voll auszuleben.<BR /><BR />Für die Krimiserie „Soko Donau“ wird in Wien, entlang der Donau und in der Steiermark von Mai bis Oktober gedreht – mit einer zweiwöchigen Sommerpause. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1215006_image" /></div> <h3> Theater und Familie</h3>Der Winter gehört dem Theaterspiel, die freie Zeit der Familie. Gerade, wenn in den Sommermonaten seine Frau Samantha Steppan als Regisseurin und Schauspielerin „verplant“ ist, ist Papa Max bei Sohn Nathanael – im Schwimmbad oder beim Spielen im Freien. <BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1215009_image" /></div> <BR />Mehrmals im Jahr kommt die junge Familie auch nach Obervintl, um den heimatlichen Töpslhof zu besuchen und Opa Richard auf der Engbergalm im hinteren Pfunderertal zur Hand zu gehen. Das sind Momente, in denen für Max Kindheits- und Jugenderinnerungen wach werden, von denen er gerne seiner Frau und seinem Sohn erzählt – vor Ort, umgeben von dieser beeindruckenden Naturlandschaft in den Pfunderer Bergen.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1215012_image" /></div> <h3> Musikalisch unterwegs</h3>Als Jugendlicher hat Max G. Fischnaller auch kurz die Trompete ausprobiert, aber schnell gemerkt, dass dieses Instrument und die Blasmusik nicht das Seine sind. Viel lieber setzt er sich ans Klavier, nimmt die Gitarre zur Hand oder experimentiert mit immer wieder anderen Instrumenten. <BR /><BR />Erst vor Kurzem hat er sich in seinem Musikzimmer in der Dachwohnung in Mödling ein Schlagzeug angeschafft – natürlich ein elektronisches, „um die Nachbarn nicht zu stören.“ Ein kleiner Bezug zur heimatlichen Musikkapelle ist dennoch geblieben, denn in den vergangenen Jahren hat er mehrmals das Frühjahrskonzert der Musikkapelle Vintl moderiert.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1215015_image" /></div> <BR />Wenn ihm alles zu viel wird oder er einfach „mal eine Auszeit braucht“, setzt sich Fischnaller in einen Bus, in die Bim oder in einen Zug und fährt planlos durch die Gegend, beobachtet das am Fenster vorbeilaufende Stadtleben und die vorbeiziehende Landschaft, studiert die Menschen oder bringt seine Gedanken und Ideen zu Papier. <BR /><BR />Gerade in schwierigen Momenten habe ihm das Schreiben sehr geholfen, denn „sobald es auf dem Blatt geschrieben steht, ist es aus dem Kopf.“ Mittlerweile schreibt er auch eigene Liedtexte, ganz im AC/DC-Stil – mit leichtem Pop-Einfluss, wie er sagt. Drei seiner eigenen Songs sind unter anderem auf dem digitalen Musikportal „Spotify“ veröffentlicht, das Musikvideo „Beese Buam“ erschien kürzlich auf YouTube.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1215018_image" /></div> <BR />Und immer, wenn es sich ausgeht, ist Max G. Fischnaller am liebsten in der Natur unterwegs, mit dem Fahrrad oder zu Fuß. Die Wohnung in Mödling liegt in der Nähe des Waldes und auch der bekannte „Husaren-Tempel“ ist nicht weit. <BR /><BR />Von dort aus hat man einen herrlichen Blick über Wien, schwärmt er – die Stadt mit ihrem pulsierenden Kulturleben, die beruflich wie privat zu seiner zweiten Heimat geworden ist.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1215021_image" /></div> Am 17. Oktober feiert Max G. Fischnaller als Kriminaltechniker Julius Rubatsch seine Premiere im ZDF mit dem Start der 19. Staffel von „Soko Wien“. Diese läuft immer freitags um 18 Uhr.<BR /><BR /><embed id="dtext86-71482195_listbox" />