Sonntag, 22. November 2015

Nach Tod von „Diesel“: Kühles Moskau zeigt Gefühle

In einer emotionalen Geste der Verbundenheit hat die russische Regierung auf den Tod des Sprengstoffspürhunds „Diesel“ in Frankreich reagiert.

Die Hündin namens "Diesel" der Eliteeinheit Raid war bei dem Einsatz in Saint-Denis getötet worden. - Foto: Twitter/Police Nationale
Die Hündin namens "Diesel" der Eliteeinheit Raid war bei dem Einsatz in Saint-Denis getötet worden. - Foto: Twitter/Police Nationale

Innenminister Wladimir Kolokolzew bot seinem Pariser Kollegen Bernard Cazeneuve einen Hundewelpen als Geschenk an.

Der kleine „Dobrynja“ (im Bild), benannt nach einem Drachentöter in einem russischen Epos, soll der französischen Spezialeinheit Raid über den Verlust ihres Hundes hinweghelfen, der am vergangenen Mittwoch bei dem Anti-Terror-Einsatz in Saint-Denis bei Paris getötet worden war.

Kolokolzew sprach von einem „Zeichen der Solidarität mit dem französischen Volk und der Polizei“. Das Innenministerium veröffentlichte auf seiner Webseite eine Videoszene, die das Polizeihündchen beim Spiel mit einem Ball zeigt.

dpa

stol