Unter dem Titel <i>„Mittsommer in der Talferstadt“</i> schreibt das Tagblatt am 13. August 1980 über die Ferientage Mitte August in Bozen: „Touristen lassen sich neuerdings nicht nur an Regentagen in Bozens Altstadt sehen, wie dies in der Vergangenheit zur Gepflogenheit geworden war, sondern machen ihren Stadtbummel auch bei 34 Grad Hitze.“ Das Tagblatt stellt nüchtern fest, <i>„daß sie dabei oft mehr aus- als angezogen sind“</i>, hängt <i>„natürlich mit der Temperatur“</i> zusammen. <BR /><BR />Dabei hieß es, so die Zeitung, die kurzen Hosen würden länger werden, denn die Mode <i>„lancierte die Bermudas, was aber manche Frau nicht daran hindert, mit den ,heißesten Höschen‘ durch die Altstadt zu promenieren.“</i><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1201098_image" /></div> <BR /><BR />Aber nicht nur ungebührlich gekleidete Touristinnen boten Anlass zur Klage, denn auch: <i>„Die Hotels, so war zu erfahren, sind selbst an diesem Höhepunkt der Ferienzeit kaum ausgelastet, während die Geschäftsleute von größerer Zurückhaltung der Touristen beim Wareneinkauf zu berichten wissen.“</i><BR /><BR />Ein bisschen jammern gehörte auch damals wohl so quasi zum Geschäft. – In der Bildunterschrift zum abgedruckten Foto, aufgenommen am Obstmarkt, hieß es: <i>„Mit ,heißesten‘ Höschen promeniert so manche Touristin durch die Bozner Altstadt. Schuld daran sind freilich die 34 und mehr Grad, die in letzten Tagen in Bozen verzeichnet wurden.“</i><BR /><BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1201101_image" /></div>