Über ein Jahr lang haben sich mehr als 50 junge Sängerinnen und Sänger mit viel Engagement auf dieses Projekt vorbereitet. Das Repertoire reicht von Disney-Klassikern wie „Die Eiskönigin“ und „Der König der Löwen“ bis zu den „Blues Brothers“ – von epischen Balladen bis zu schwungvoller Filmmusik. Popcorn, Getränke und kurze Videoausschnitte sorgen zusätzlich für das passende Rahmenprogramm.<BR /><BR />Was das Projekt besonders macht: Die beiden Chöre präsentieren kein getrenntes Programm, sondern stehen bei jedem Stück gemeinsam auf der Bühne. Ein Ansatz, der in der Vorbereitung viel Zeit und Organisation erforderte – aber sich gelohnt hat.<h3> „Die Freude am Singen ist das Wichtigste“</h3><BR />„Das Wichtigste ist, die Freude am Singen nicht zu verlieren – und die kommt bei LautStork ganz bestimmt nicht zu kurz“, sagt Anna Dissertori (29), Alt-Stimme bei LautStork. <BR /><BR /><embed id="dtext86-70059026_quote" /><BR /><BR />Sie beschreibt die Proben als intensiv, aber erfüllend: „Es ist beeindruckend zu sehen, wie in den Proben jedes Lied Schritt für Schritt Form annimmt – bis sich Stimmen, Emotionen und Energie zu einem mitreißenden Chorklang verbinden.“<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1171227_image" /></div> <BR /><BR />Auch für Iris Haller, ebenfalls Alt bei LautStork, ist der Chor mehr als nur Musik: „LautStork ist für mich eine Auszeit vom Alltag. Egal wie anstrengend der Tag war – nach der Probe geht es mir immer besser.“ Dabei steht neben der Musik auch das Miteinander im Vordergrund: „Wir lachen sehr viel miteinander, gleichzeitig sind echte Freundschaften entstanden.“ Dass aus der harten Probenarbeit ein großartiges Ergebnis entstanden ist, macht sie besonders stolz: „Ich glaube, wir können wirklich stolz darauf sein, was daraus geworden ist.“<BR /><BR /><embed id="dtext86-70059180_quote" /><BR /><BR />Wie viel Feingefühl hinter dem Konzertprogramm steckt, weiß Jasmin Harder, Sopranistin bei Voci.ssimo. Für sie liegt die Herausforderung nicht nur im Erlernen der komplexen Arrangements: „Wenn die vielen Noten erst einmal sitzen, geht es darum, die passenden Emotionen hinter den Filmszenen authentisch auszudrücken und dem Publikum das emotionale Erlebnis zu bieten, das Filmmusik erst richtig ausmacht.“ Der Lohn dafür sei ein beeindruckendes Gesamtbild: „Es wird ein tolles Klangerlebnis, wenn so viele junge Stimmen gemeinsam erklingen.“<h3> Zwei Chorleiterinnen stehen an der Spitze</h3><BR />Geleitet wird das Projekt von zwei engagierten Chorleiterinnen: Sophia Kornprobst (LautStork) und Sibille Huber (Voci.ssimo). Kornprobst ist dabei das musikalische Bindeglied – sie singt nicht nur selbst bei Voci.ssimo, sondern leitet mittlerweile auch LautStork. Die Idee eines gemeinsamen Konzerts war also naheliegend – und wurde nun mit viel Herzblut und Ausdauer umgesetzt.<BR /><BR />Beide Chöre blicken auf erfolgreiche Jahre zurück: Voci.ssimo, 2016 in Völs gegründet, ist heute ein fester Bestandteil des kulturellen Lebens in der Gemeinde. Der Chor gestaltet kirchliche Feiern, gibt jährlich thematische Konzerte und engagiert sich sozial: Beim Benefizkonzert für den Verein „Kinderherz“ im Frühjahr 2024 konnten über 4.000 Euro ersungen werden. Ein ganz besonderes Highlight war die Konzertreise nach Hamburg im Februar 2025 – mit einem Auftritt in der renommierten Laeiszhalle, begleitet von einem großen Orchester.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1171230_image" /></div> <BR /><BR />LautStork, ebenfalls 2016 gegründet, ist ein Projekt des Jugenddienstes Unterland und bringt moderne Musik – oft mit religiösem Bezug – in die Pfarrgemeinden. Die Jugendlichen gestalten Gottesdienste, Andachten und Konzerte mit aktuellen Popsongs und geistlichen Liedern. Ihr jüngstes Highlight: der Jugendgottesdienst „Rise up“ in Tramin sowie das stimmungsvolle Abschlusskonzert auf der Lahneralm.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1171233_image" /></div> <h3> Schlerngebiet und Unterland gemeinsam aktiv</h3><BR />Dass Völs und Auer nicht gerade Nachbardörfer sind, stellte die Projektgruppe vor organisatorische Herausforderungen. Zwei gemeinsame Probentage und mehrere Generalproben waren notwendig, um aus den einzelnen Stimmen ein stimmiges Ganzes zu formen. Zusätzlich entstanden eigens für das Projekt besondere Arrangements (von Andreas Trenkwalder) für Chor, Band und kleines Orchester – für einen authentischen „Kinoklang“. Auch ein Film-, Deko- und Medienteam sorgt dafür, dass neben der Musik auch das Drumherum perfekt abgestimmt ist.<BR /><BR />Ein Ergebnis, auf das alle Beteiligten stolz sein können. Wer sich selbst davon überzeugen möchte, hat an zwei Konzertabenden die Gelegenheit dazu:<BR /><BR /><b>31. Mai 2025, 19.30 Uhr, Kultursaal in Völs<BR /> 1. Juni 2025, 19.30 Uhr, Aula Magna in Auer</b>