Freitag, 10. März 2017

Panne beim BBC-Interview: Wenn Papa arbeiten muss

Einer der Vorteil der Zeit, in der wir leben, ist sicher folgender: Man kann von überall aus arbeiten. Auch von zu Hause aus. Wenn denn jemand während einem Live-Interview vom heimischen Büro aus die Kinder im Auge behalten würde.

Peinlich berührt versucht Professor Kelly, sein Kind in den Hintergrund zu schieben. - Foto: Youtube
Peinlich berührt versucht Professor Kelly, sein Kind in den Hintergrund zu schieben. - Foto: Youtube

Es hätte ein normales Interview sein sollen: Der amerikanische Professor Robert Kelly wurde am Freitag vom britischen Sender BBC zum Konflikt zwischen Nord- und Südkorea befragt.

Ein Thema, das dem Gelehrten offensichtlich liegt. Eloquent beantwortet er die Fragen des Journalisten via Webcam. Bis sich plötzlich im Hintergrund die Bürotür öffnet und ein kleines Kind im gelben Pullover ins Zimmer tanzt. 

Der Journalist kann sich ein Lächeln in der Stimme nicht verkneifen, als er Kelly darauf aufmerksam macht, dass eines seiner Kinder gerade eingetrudelt ist.

Kelly versucht die Situation zu retten, schiebt das Kind beiseite. Währenddessen schiebt sich auch ein zweites Kleinkind samt Gehschule durch die nun offene Bürotür - dicht gefolgt von einer Frau, die hektisch versucht, die Kinder einzusammeln und aus dem Raum zu schleifen - im wahrsten Sinne des Wortes.

Kelly entschuldigt sich mehrmals, bis die Kinder den Raum verlassen haben, und fährt schließlich mit dem Interview fort.

Das Video wurde sowohl auf Facebook als auch bei Youtube viral, stieß in den Foren aber auch Diskussionen darüber an, ob der Vater sich der Kinder nicht hätte annehmen sollen, anstatt sie wegzuschieben und zu ignorieren.

stol/liz

stol