Mittwoch, 20. Februar 2019

Pinguine ziehen in den Salzburger Zoo ein

Der Salzburger Zoo erhält eine Pinguin-Anlage. Anfang März starten die Bauarbeiten, die ersten Tiere sollen im Frühling 2020 einziehen. Das Areal soll einen 200 Quadratmeter großen Landteil mit Rückzugs- und Brutmöglichkeiten bieten, dazu kommt ein bis zu 1,8 Meter tiefer und 70 Quadratmeter großer Wasserbereich. Besucher können durch Glasscheiben die Tiere beim Schwimmen und Tauchen bewundern.

Wie viele Pinguine welcher Art letztendlich nach Salzburg kommen werden, steht noch nicht fest. - Foto: Zoo Salzburg
Wie viele Pinguine welcher Art letztendlich nach Salzburg kommen werden, steht noch nicht fest. - Foto: Zoo Salzburg

„Zum Wohlfühlen brauchen nicht alle Pinguinarten Kälte und Schnee: Einige kommen mit unseren gemäßigten Temperaturen bestens zu Recht“, erklärte Zoo-Geschäftsführerin Sabine Grebner am Mittwoch. „Leider ist das Überleben von 2 Drittel aller Pinguinarten als gefährdet oder sogar stark gefährdet eingestuft. Deshalb haben wir uns entschieden, dass Pinguine zukünftig in Salzburg leben werden.“ Man leiste so einen wichtigen Beitrag zum Schutz und Erhalt der Tiere.

Wie viele Pinguine welcher Art letztendlich nach Salzburg kommen werden, steht noch nicht fest. Dies hänge von den Zuchtprogrammen ab, wo man derzeit auf Wartelisten stehe. Ursprünglich kommen die meisten Pinguinarten auf der Südhalbkugel vor. Ihr Verbreitungsgebiet reicht von den Galapagos-Inseln am Äquator bis zur Antarktis. „Pinguine zählen zu den Sympathieträgern im Tierreich. Die flugunfähigen Vögel bewegen sich an Land eher unbeholfen, doch im Wasser sind sie wahre Meister im Schwimmen und Tauchen“, sagte Grebner.

Die Technik für die Wasseraufbereitung und eine Futterküche finden in einem angrenzenden Haus Platz. Dort wird den Tieren auch ein Bereich zur Überwinterung zur Verfügung gestellt. Für den Bau der Pinguinanlage sind rund eine Million Euro budgetiert.

apa

stol