Donnerstag, 10. August 2017

Praktikum als Sprungbrett

Auch dieses Jahr hat der Athesia-Betrieb seinen Praktikanten einen ganzen Abend gewidmet. Hautnah durften sie miterleben, wie die kreative Tätigkeit der Journalisten vom Newsroom aufs Papier gelangt.

Highlight des Abends war der Andruck des „Alto Adige“. - Foto: DLife
Highlight des Abends war der Andruck des „Alto Adige“. - Foto: DLife

Zu diesem Zweck versammelten sich alle Praktikanten im Athesia-Hauptsitz am Weinbergweg. Bernhard Paris begrüßte die Gruppe und unterstrich dabei die Wichtigkeit der Praktikanten, die „mit ihrem jugendlichen Charakter einen frischen Wind in die Redaktion bringen“.

Anschließend folgte ein Rundgang durch die brandneue Redaktion und die Druckerei. Dabei stellten die Ressortleiter, Lukas Benedikter, Chefredakteur der Zett, Dieter Seifert Ressortleiter von Südtirol Online und Martin Lercher, Chef vom Dienst der Dolomiten, ihr jeweiliges Ressort vor. Highlight des Abends war der Andruck des „Alto Adige“. Auf diese Weise hatten die Schüler und Studenten die Chance, hautnah mitzuerleben, wie die Nachrichten vom Newsroom auf Papier gelangen und in großen Mengen gedruckt, verpackt und verschickt werden.

„Jugend: Ein enormer Reichtum für uns alle“

„Praktikanten zeigen oft schon in wenigen Wochen was sie können, knien sich hinein und haben neue Ideen“, so Martin Lercher, Chef vom Dienst der Dolomiten. „Die Jugend ist ein enormer Reichtum für uns alle. Es ist schön zu sehen, mit welchen neuen Sichtweisen die Praktikanten zu uns kommen.“

Im Rahmen der Führung durch die Redaktion wiesen die Redner auf den Unterschied zwischen Print- und Online Medien hin. Auch bei Wochen- und Tageszeitungen handle es sich nicht um die exakt selbe Art von Journalismus: „Das Internet-Medium liefert die schnelle Basisinformation. Die Zeitung wägt dann ab, welche Informationen man am Abend zusätzlich noch liefern kann und recherchiert nach“, sagt Lercher.

Barrierefrei: Möglichst kurze Wege

Das ist mitunter der Grund dafür, wieso es am Weinbergweg seit einigen Wochen den sogenannten Newsroom gibt: Keine Türen, keine Trennwände: Alles ist zentral gebündelt. „Herzstück des Newsrooms ist der Newsdesk“. Bei dem Newsdesk handelt es sich um ein sichelförmiges Pult, an dem alle Verantwortlichen der verschiedenen Ressorts und der Chefredakteur sitzen. Die Idee, die dahintersteckt ist, dass man alle möglichst schnell und ohne Umwege erreichen kann, um sich auszutauschen.

Bildschirme und Monitore, wo man nur hinsieht: In der Redaktion geht es hochtechnologisch zu. Sie sollen den Redakteuren und Journalisten helfen, sich jederzeit informieren zu können und auf dem neuesten Stand zu bleiben.

Praktikum als Sprungbrett

„Viele von denen, die hier bei uns im Athesia-Betrieb arbeiten, haben als Praktikanten angefangen“. Dies unterstrichen alle Ressortleiter bei dem Treffen mehrmals: „Immer wieder kommen Praktikanten, nach der Matura oder nach dem Studium, zur Athesia zurück und beginnen dort ihre Karriere“.

Ein Praktikum kann also auch ein Sprungbrett in die Berufswelt sein, oder, wie Dieter Seifert es metaphorisch ausdrückt: „Aus dem Topf der Praktikanten werden immer wieder einige herausgefischt, die dann bei uns im Betrieb ihre berufliche Laufbahn beginnen“.

 

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