Montag, 14. Mai 2018

Raffinierte Speiseöle erkennen

Raffinierte Öle werden einem Verfahren unterzogen, um sie zu reinigen: Damit werden sie länger haltbar, hitzebeständiger und geschmacksneutral. Außerdem werden Trübstoffe, Schad- und Farbstoffe sowie störende Aromen entfernt. Die Verbraucherzentrale Südtirol (VZS) erklärt, woran man diese Öle erkennt.

Raffinierte Öle werden meist nach der Pflanze, von der sie gewonnen wurden, benannt, wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl.
Raffinierte Öle werden meist nach der Pflanze, von der sie gewonnen wurden, benannt, wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl. - Foto: © shutterstock

Bei der Raffination geht ein Teil des Vitamin-E-Gehaltes und des Betakarotins verloren, das typische Fettsäuremuster des Ausgangsöls und damit der Gehalt an ungesättigten Fettsäuren bleibt allerdings erhalten. Auf der Verpackung muss nicht angegeben werden, ob das Öl raffiniert wurde. In der Regel erkennt man ein raffiniertes Öl am Fehlen von Angaben wie „kaltgepresst“ oder „nativ“.

Vielseitig einsetzbar 

Raffinierte Öle sind besonders hitzestabil und eignen sich daher gut zum Braten und Frittieren. Sie besitzen einen neutralen Geschmack und sind vielseitig einsetzbar. Raffinierte Öle werden meist nach der Pflanze, von der sie gewonnen wurden, benannt, wie Rapsöl oder Sonnenblumenöl.

Wird ein Öl als „Pflanzenöl“ bezeichnet, so muss in der Zutatenliste angegeben werden, von welchen Pflanzen das Öl stammt. Dabei kann es sich auch um eine Mischung verschiedener Öle handeln. Raffinierte Öle sollten gut verschlossen, lichtgeschützt und nicht zu warm aufbewahrt werden.

stol

 

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