Donnerstag, 16. Februar 2017

Renault 4L Trophy: Start in Biarritz

Sie wurden gewogen, sie wurden gemessen - und wurden für gut befunden. Am heutigen Donnerstag folgt der Startschuss der Renault 4L Trophy im französischen Biarritz. Mit dabei sind die Südtiroler Adam Brandis und Oliver Pfeil.

Durchgecheckt und zugelassen: Karin Marcheggers Renault 4 im Prüfstand.
Durchgecheckt und zugelassen: Karin Marcheggers Renault 4 im Prüfstand.

Nachdem die beiden Fahrer am Mittwochnachmittag nach 2-tägiger Reise mit dem Renault 4 von Karin Marchegger am Startpunkt der Rallye in Frankreich angekommen waren, hieß es umgehend: Einschreiben und durchchecken.

Immerhin muss der Renault 4 einige Bedingungen erfüllen, um zum Rennen durch die marokkanische Wüste zugelassen zu werden.

Startnummer abgeholt und los geht's: Am Donnerstag starten Adam Brandis und Oliver Pfeil (i.B.r.) bei der Renault 4L Trophy. - Foto: Team Südstern

Das sollte die beiden Fahrer Brandis und Pfeil jedoch nicht lange aufhalten: 

„Wir sind jetzt offizielle für die Rallye zugelassen! Haben den technischen Check mit Bravour bestanden und auch alle anderen Tests“, schreibt Brandis am Mittwochabend.

„Morgen geht es los und wir freuen uns sehr! Liebe Grüsse aus einem Meer von R4s :)“

Unter Gleichgesinnten: In Biarritz tummeln sich dieser Tage zahlreiche Renault 4s, deren Fahrer alle ein Ziel verfolgen: Marrakesch erreichen, Abenteuer erleben und Gutes tun - und vielleicht noch die Rallye gewinnen. - Foto: Team Südstern

stol/liz

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Höchstes Ziel der Rallye ist nicht, so schnell wie möglich nach Marrakesch zu gelangen, sondern Teamgeist und Durchhaltevermögen zu zeigen, die interkulturelle Kommunikation zu fördern, humanitären Einsatz zu beweisen und nicht zuletzt als sportlichen Ansporn, ausgerüstet mit Kompass, Karte und Roadmap die wenigsten Kilometer in der Wüste zurückzulegen.

Jedes Auto hat neben Treibstoff, Lebensmitteln und Zelt auch mindestens 25 bis 50 Kilogramm an Schulmaterial dabei. Die Südtiroler Rallye-Teilnehmer wurden von Athesia ausgestattet.

Insgesamt kommen so über 60 Tonnen an Schulbedarf zusammen. Diese werden dort von der etablierten Organisation “Enfants du Désert“ (zu Deutsch: Kinder der Wüste), die unter anderem eng mit UNICEF in Zusammenarbeit steht, entgegengenommen und an verschiedene Schulen verteilt.

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stol