Der im Voraus ausgekoppelte Song „We Found Love“ war ihre ihre elfte Nummer-Eins-Single in den USA. Auf der LP hat Rihanna jede Menge prominente Samples eingearbeitet. So sind neben Notorious BIG auch Metallica vertreten. Deren Gitarren-Riffs von „Wherever I May Roam“ wurden in einen neuen Kontext gesetzt (http://www.rihannanow.com).Ein Klassiker von Serge Gainsbourg, in manchen Ländern seit längerer Zeit vergriffen, wurde neu aufgelegt und liebevoll erweitert: Die Urfassung von „Histoire De Melody Nelson“ (Universal) von 1968 geht über knapp 28 Minuten. Erzählt wird mit dem Konzeptalbum die Geschichte der 15-jährigen Melody (gesungen von Jane Birkin), die sich in den Mann verliebt, der sie mit einem Rolls Royce anfährt. Zu jedem Song wurde damals ein Video gedreht, was zusammen einen Film ergibt, der auf DVD der Wiederveröffentlichung beigelegt ist. Auf einer zweiten CD sind Outtakes der Melody-Sessions enthalten. Ein informatives Booklet liefert Hintergrundinformationen.Snow Patrol wollen nicht ständig an ihrem Mega-Hit „Chasing Cars“ gemessen werden. Zwar bietet das nun erschienene sechste Album „Fallen Empires“ erneut viel Kitsch, aber dieser wurde engagiert zwischen Rock und mutige elektronische Elementen eingepackt – und das Ergebnis steht der Formation aus Schottland um Sänger Gary Lightbody sehr gut. Das Werk ist allerdings durchwachsen: Da gibt es schöne Popnummern mit 80er-Jahre-Flair, opulente Balladen und tanzbare Up-Tempo-Tracks, aber auch weniger geglückte Disco-Versuche und Wiederholungen. Der gewünschte Einschnitt dürfte trotzdem gelungen sein, Hits könnten einige abfallen.Ed Sheeran ist „knapp 20 und schon der unangefochtene Liebling der britischen Musikszene“, singt die Plattenfirma Warner ein Hochlied auf den Newcomer. Zumindest haben nicht nur Experten wie Jools Holland und DJ Zane den Sänger und Songschreiber aus Halifax zu schätzen gelernt, nicht weniger als drei Singles konnte Sheeran gleichzeitig in den UK-Charts unterbringen. Ende nächster Woche erscheint seine Single „The A-Team“ in Österreich, das Album „+“ (in England seit September im Handel) folgt am 27. Jänner.Chris Cornell hat eine der besten Rockstimmen, aber überzeugt hat der Soundgarden-Frontman nicht mit allen seinen Projekten. Ganz alleine, auf Gitarre und Gesang konzentriert, präsentiert er sich auf der CD „Songbook“ (Universal), dem Mitschnitt eines akustischen Solo-Konzertes. Der Amerikaner singt sich durch reduzierte, zum Teil fast fragile Versionen seiner wichtigsten Leider und trällert zum Abschluss auch noch John Lennons „Imagine“.Motörhead haben in ihrer lauten Karriere einige Live-Mitschnitte herausgebracht. Der Tradition folgend lassen es Lemmy (Gesang, Bass) und seine Kollegen ab sofort mit „The Wörld Is Ours Vol 1 – Everything Further Than Everyplace Else“ (EMI) unpoliert krachen. Die Zusammenfassung mehrerer Konzerte (u.a. in New York und Manchester) steht auf DVD, Blu-ray, CD und Vinyl zur Wahl. apa