Freitag, 23. September 2016

Roland Düringer will eigene Partei gründen und wundert sich

Der österreichische Kabarettist Roland Düringer zeigte sich am Donnerstag gegenüber der APA überrascht über die Reaktionen auf die Gründung seiner Partei „Meine Stimme gilt“. „Ich bin verwundert, dass es keine wichtigeren Themen gibt“, erklärte Düringer. Zu konkreten Plänen oder Wahlchancen machte der Kabarettist keine Angaben. Die weitere Vorgangsweise werde man in den Parteigremien besprechen, so Düringer.

Eigentlich wollte der österreichische Kabarettist einen Männergesangsverein gründen.
Eigentlich wollte der österreichische Kabarettist einen Männergesangsverein gründen. - Foto: © APA

Wie schon in einem Facebook-Video meinte Düringer, dass man eigentlich einen Männergesangsverein gründen wollte, zu dritt sei aber nur eine Parteigründung möglich gewesen. Und es sei darum gegangen, den Parteinamen „Meine Stimme gilt“ zu schützen, damit dieser nicht von anderen Organisationen genutzt werden kann.

Düringer: "Spaßpartei gibt es schon genug"

Über den Ausdruck „Spaßpartei“ zeigte sich Düringer verwundert, „weil Spaßparteien gibt es in diesem Land schon genug“. Dass FPÖ-Präsidentschaftskandidat Norbert Hofer Düringers Parteigründung auf Twitter vor allem als Gefahr für die NEOS ausgemacht und Düringer dabei als „Dühringer“ bezeichnet hatte, kommentierte der Kabarettist folgendermaßen: „Dem Herrn Ofer richte ich aus, dass das stumme H in seiner Wirkung in der Politik völlig unterschätzt wird.“

Grillo kein Vorbild

Den italienischen Komiker und Politiker Beppe Grillo sieht Düringer nicht als Vorbild. Sein Vorbild sei der italienische MotoGP-Superstar Valentino Rossi. Kommunizieren will Düringer in erster Linie über seine Facebook-Seite. Den Kontakt zu Medien – allein am Donnerstag habe es laut Düringers Management bisher 27 Interview-Anfragen gegeben – will Düringer hingegen hintanhalten.

apa

stol