Doch spätestens seit dem Paar Anfang des Jahres ein Umschlag mit weißem Pulver zugesandt wurde, dürfte klar sein, dass es auch Menschen gibt, die es nicht gut mit ihnen meinen. Das Pulver stellte sich zwar als harmlos heraus, doch der Brief enthielt auch eine rassistische Hassbotschaft, wie die Polizei mitteilte. Meghan hat mütterlicherseits afroamerikanische Wurzeln.Entsprechend hoch sind die Sicherheitsvorkehrungen: Zehntausende Zuschauer, die einen Blick auf das Brautpaar werfen wollen, müssen einem Bericht der BBC zufolge durch ähnliche Sicherheitschecks gehen wie am Flughafen. Geschäfte und Gebäude in der Innenstadt werden vor dem großen Tag durchsucht. Die Strecke des Hochzeitszugs wird von Soldaten der königlichen Garderegimenter bewacht.Flugzeuge dürfen am Samstag nicht tiefer als rund 750 Meter über Windsor fliegen. Der Flugverkehr am nahen Londoner Airport Heathrow sei aber nicht beeinträchtigt, hieß es in einer Mitteilung der Polizei. Auch Drohnen haben Flugverbot.Für Autos werden große Teile der Stadt schon am Vorabend gesperrt sein. Kameras mit Kennzeichenerfassung sollen verdächtige Fahrzeuge frühzeitig ausfindig machen. Spürhunde und berittene Polizisten sollen für zusätzliche Sicherheit sorgen. Mit Barrieren will die Polizei einen Anschlag wie im vergangenen Jahr auf der Londoner Westminster Bridge vermeiden, wo ein Attentäter mit dem Auto reihenweise Fußgänger überfuhr.Die Polizei setzt aber auch auf die Hilfe der Bevölkerung und der Besucher – sie sollten „die Augen und Ohren“ der Sicherheitskräfte sein, heißt es in einer Mitteilung.apa/dpa