Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten, Kulturgüter, Sagen und Geschichte, Flora und Fauna.<BR /><BR />Oberhalb von Partschins breitet sich die hohe und steile Höfelandschaft des Streuweilers Tabland aus – zu unterscheiden von Tabland bei Naturns –, und ein gutes Stück weiter östlich befinden sich die Häuser und Höfe des Weilers Vertigen. Dieses ganze Gebiet, das als Partschinser Sonnenberg bekannt ist, durchwandern wir in einer ausgedehnten Runde und begehen dabei ab Obervertigen den Partschinser Höhenweg, der die beiden genannten Weiler miteinander verbindet.<BR /><BR />Der erste Teil der Tour führt uns von Partschins auf Dorf- und Flurstraßen nach Untervertigen. Dann auf dem uralten, teilweise gepflasterten Altweg durch Laubgehölze und am Rand von Wiesen hinauf bis in die Nähe des Hofes Niederhaus in Obervertigen, wo der Partschinser Höhenweg beginnt. <BR /><BR />Am Anfang steigt dieser Weg zwar noch ein gutes Stück an, dann aber durchquert er lange die Berghänge. Einmal führt er zwischen weißstämmigen Birken hindurch, dann wieder durch dichtes Haselgebüsch und zuletzt durch hochstämmigen Bergwald. Jedoch sind es zu einem guten Teil auch steile Grashänge, die den Charakter des Höhenweges prägen.<BR /><BR />Mahnen hier ein kleines Bergsturzgelände und dort eine leicht ausgesetzte Wegstelle zu erhöhter Vorsicht, so lädt ab und zu eine Sitzbank auch zur Rast und zum Schauen ein. Da schweift der Blick dann auf der einen Seite über das weite Meraner Becken und auf der anderen über den Vinschgau bis hinauf zu den Laaser Bergen. Und nachdem wir das erwähnte Waldstück hinter uns haben, betreten wir unterhalb des Eggerhofs die Wiesenhänge von Tabland mit ihren Berghöfen, deren höchster, der Steiner, fast die 1450-Meter-Marke erreicht.<BR /><BR />Wir aber steigen nicht so hoch hinauf, sondern treten im Bereich des Gasthauses Prünster und der umliegenden Gebäude den Abstieg an, der so manches weitere Erlebnis bereithält. Nämlich einmal den berühmten, rund 100 Meter hohen Partschinser Wasserfall des Zielbaches, dann den mächtigen, sagenumwobenen Saltenstein und schließlich noch den idyllischen Partschinser Waalweg. Auf diesem durchqueren wir, vorbei an einem Schalenstein, die Gebüschhänge bis nach Vertigen, um schließlich von dort wieder nach Partschins zurückzukehren.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="953872_image" /></div> <BR /><BR />Von Partschins (Parkhaus und Bushaltestelle am unteren Dorfrand; 620 m) mit Markierung 7A auf Flurstraßen zum großen Schild „Partschinser Waalweg“ und auf altem Weg bzw. Höfestraße empor zum Hof Niederhaus (950 m; ab Partschins gut 1 Std). Nun auf dem Partschinser Höhenweg ein Stück hinauf, dann steile Gras- und Gebüschhänge, eine schmale Steinlawine und ein Waldstück großteils in leichtem Anstieg querend zur Tablander Straße und auf dieser zum Gasthaus Prünster (1196 m; ab Niederhaus 1 <EinHalb></EinHalb> Std). <BR /><BR />Abstieg: Auf Weg 23 hinunter zum Partschinser Wasserfall (Gasthaus, 1073 m) und dann mit Nr. 8 B bzw. 8 auf Fußweg hinunter zum Saltenstein, einem mächtigen Felsblock (800 m). Hier links ab, auf dem Partschinser Waalweg in nahezu ebener Wanderung bis zu seinem Ende (etwas tiefer die Häuser von Untervertigen mit Gasthof) und rechts wieder mit Markierung 7A zurück zum Ausgangspunkt (ab Prünster ca. 2 <EinHalb></EinHalb> Std).<BR /><BR /><Gotham_Bold>Höhenunterschied:</Gotham_Bold> ca. 600 m<BR /><BR /><Gotham_Bold>Gesamtgehzeit:</Gotham_Bold> ca. 5 Std.<BR /><BR /><Gotham_Bold>Orientierung und Schwierigkeit:</Gotham_Bold> Unschwierige Rundwanderung auf markierten und beschilderten Wegen in meist steilem Gelände. Übung im Bergwandern und ein Minimum an Trittsicherheit also nötig.<BR /><BR /><Gotham_Bold>Wanderkarten 1:50.000:</Gotham_Bold> Kompass, Blatt 53 (Meran) - <Gotham_Bold>1:25.000:</Gotham_Bold> Tabacco, Blatt 011 (Meran)<BR /><BR />