Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten und Geschichte.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Wie angedeutet, ist der bedeutende Ort Lana im Etschtal der Talort für die Tour, doch von dort schweben wir zunächst einmal mit der Seilbahn bis hinauf in fast 1.500 Meter Höhe. Von der Bergstation geht es dann auf breitem, bei Schneelage gewalztem Weg in großteils nur mäßigem Anstieg durch lichte Lärchenhaine, dichten Fichtenwald und freie Bergwiesen. <BR /><BR />Dabei kommen wir an so manchem Sommerfrischhaus und am längst aufgelassenen Gasthof Waldkönigin vorbei und später an dem nach einem Brand nun wieder in Betrieb befindlichen einstigen Bergbauernhof und heutigen Gasthaus Gampl. <BR /><BR />Und dann kommt die weit über das Land grüßende Vigiliuskirche in Sicht, die über dem ebenfalls in Betrieb befindlichen Gasthof Jocher einen aus weißem Marmorgestein aufgebauten Hügel krönt – mit Prachtblicken zur Texelgruppe und zum Sarntaler Westkamm. <BR /><BR />Das teils romanische, teils gotische Gotteshaus enthält Fresken aus dem 14. Jahrhundert und gehört zu den schönstgelegenen Höhenheiligtümern Südtirols. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1252131_image" /></div> <embed id="dtext86-72773004_listbox" /><BR /><BR />Beim Gasthaus Jocher handelt es sich in seinen Ursprüngen um einen Bergbauernhof, der schon 1367 urkundlich erwähnt wird und zu dessen Aufgaben der Mesnerdienst im nahen Kirchlein gehörte. <BR /><BR />Kaum eine halbe Stunde später kommen wir zum ebenfalls in Betrieb befindlichen Gasthaus Seespitz und damit zur Schwarzen Lacke, deren zugefrorene Wasserfläche im Winter als Eislaufplatz dient. Um das idyllische, von Fichtenwald umrahmte Gewässer, das auch Jocher See genannt wird, ranken sich verschiedene Sagen und Geschichten. So manche arme Seele muss darin für die zu Lebzeiten begangenen Sünden büßen, und manchmal hört man sogar ihr Jammern und Wehklagen... <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1252134_image" /></div> <BR />Für die Rückkehr zur Bergstation der Seilbahn wählen wir bei guten Schneeverhältnissen den Weg, der die dem Etschtal zugewandten Osthänge des Hügels, der Hohe Tann genannt wird, durchquert und an waldfreien Stellen einen weiten Blick bis zu den Dolomiten und Trentiner Bergen bietet. <BR /><BR />So lernen wir bei dieser kaum dreistündigen, das ganze Jahr über lohnenden, aber auch im Winter beliebten Rundwanderung mehr oder weniger das ganze Vigiljochgebiet hoch über Lana bzw. Meran kennen. <h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1252137_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Zunächst von Oberlana mit der Vigiljoch-Seilbahn hinauf zur Bergstation (1.486 m; Gastbetrieb in der Nähe). Von dort der Markierung 34 folgend auf breitem Weg (bei Schneelage gebahnt) durch Lärchenhaine und Fichtenwald leicht ansteigend zur Baumgrenze, dann zum Gasthaus Gampl und bei der folgenden Wegteilung rechts zum Gasthaus Jocher (1.780 m; ab Seilbahn 1 Std.). Dann mit wenigen Schritten empor zum Kirchlein (1.793 m) bzw. zur nahen Geländesenke, der Markierung 9 und den Wegweisern „Seespitz“ folgend auf breitem Schneeweg nordostwärts in leichtem Auf und Ab zum geschlossenen Gasthaus Seehof und kurz weiter zum geöffneten Gasthaus Seespitz nahe der Schwarzen Lacke (ca. 1.750 m; ab Jocher knapp <EinHalb></EinHalb> Std.). Von da auf Weg 7 (meist gespurt, evtl. auf Eis achten!) in teils ebener, teils leicht absteigender Waldquerung ost- und südwärts zum Weg 34 und auf diesem zurück zur Seilbahn; ab Seespitz ca. 1 Std. <BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> 307 m <BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 2 <EinHalb></EinHalb> Std. <BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Bis zum Gasthaus Seespitz breiter, gebahnter Weg, dann meist gut gespurter Fußweg. Da sich die Verhältnisse bis zum Erscheinen dieses Beitrags ändern können, erkundige man sich entsprechend vor Antritt der Tour, dies auch bezüglich <BR />der Öffnungszeiten der Gastbetriebe.<BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 53 (Meran) – <b>1:25.000:</b> Tabacco, Blatt 046 (Lana – Etschtal)<BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/artikel/panorama/seit-50-jahren-geht-er-dem-traumberuf-nach-im-wahrsten-sinne-des-wortes" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Hier erfahren Sie mehr über unseren Autor Hanspaul Menara.</a><BR /><BR /> <a href="https://www.stol.it/suche/Wandertipps" target="_blank" class="external-link-new-window" title="">Und hier finden Sie weitere seiner Wandertipps.</a>