Hier die Tour im Überblick und interessante Informationen über lokale Besonderheiten, Kulturgüter, Sagen und Geschichte, Flora und Fauna.<BR /><BR /><b>Von Hanspaul Menara</b><BR /><BR />Wir beginnen, wie einleitend gesagt, unsere Wanderung im Bereich von Sinich südöstlich von Meran. Sie führt uns teilweise auf einem schönen alten Pflasterweg durch teils kahle, teils zaghaft grünende Laubgehölze hinauf zum Sinichkopf und damit zum Rand des ausgedehnten Weilers Freiberg, dann auf anderem Weg und vorbei an Höfen, wo auch Einkehrmöglichkeit besteht, hinunter nach Burgstall und über den nördlichen Abschnitt des bekannten Graf-Volkmar-Weges wieder zurück zum Ausgangspunkt.<BR /><BR />Ein gutes Stück bevor wir den Hecherhof und damit den höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht haben, kommen wir zum genannten Sinichkopf, einem bewaldeten Hügel, dessen Umgebung von einer Baulichkeit, Rasenflächen, Felspartien, Buschwald und einem Bambusbestand geprägt wird und über den hübschen, um die Kuppe herumführenden „Panoramaweg“ erwandert werden kann. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1143249_image" /></div> <BR />Hier genießt man einen herrlichen Blick über das Etschtal und das weite Meraner Gebiet. Der markante Gantkofel des Mendelkammes liegt hier ebenso im Blickfeld wie die Dreitausender der Texelgruppe, wir schauen hinein ins Passeiertal, Meran samt Umgebung liegt uns zu Füßen, und nicht weit entfernt erheben sich Schloss Katzenstein und die Fragsburg.<BR /><BR /> Wenn man auch dem unmittelbar neben dem Weg liegenden Gelände Aufmerksamkeit schenkt, gewahrt man Mauerreste, Blockhalden, mächtige Gesteinswälle und große runde Einsenkungen als Reste von prähistorischen Baulichkeiten aus der Bronze- und Eisenzeit. <BR /><BR />Dies belegen reiche archäologische Funde, die seit der Entdeckung dieser „Wallburg“ um 1880 durch Fridolin Plant ans Tageslicht gekommen sind. So vor allem unzählige Keramikscherben, aber auch eine der rund 2 Dutzend in Südtirol aufgefundenen Getreidehandmühlen. Für Geschichtsfreunde nicht uninteressant zu wissen ist auch, dass der Sinichkopf als erste prähistorische „Wallburg“ bekannt geworden ist.<BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="1143252_image" /></div> <BR /><BR />Um die Wanderung zu einer größeren Runde auszudehnen, steigen wir vom Sinichkopf noch ein Stück bergwärts und gelangen – vorbei an einem kleinen Weiher und durch ausgedehnte Wiesen – zum herrlich gelegenen Hecherhof, der sowohl Obst- und Weinhof als auch fast ganzjährig geöffnetes Gasthaus ist. Hier, wo der Blick besonders weit über das Land schweift, haben wir den höchsten Punkt unserer Wanderung erreicht.<BR /><BR />Der Abstieg, bei dem wir zumindest teilweise wieder alten Wegen und Pfaden folgen, bringt uns – vorbei an den bekannten Narzissen beim Haidereggerhof und am Gasthaus Wiesler – hinunter nach Burgstall, und von dort kehren wir wie eingangs erwähnt über den Volkmar-Weg zurück zum Ausgangspunkt.<h3> Die Tour im Überblick</h3><div class="img-embed"><embed id="1143255_image" /></div> <b>Wegverlauf:</b> Von dem zwischen Burgstall und Sinich gelegenen Hotel Förstler (278 m; Bushaltestelle) kurz der Hauptstraße und dann rechts einer Seitenstraße folgend nordwärts, bis bald nach einem Imbiss-Stand wieder rechts etwas unauffällig die „Forststraße Sinichwälder“ abzweigt (Wegweiser). Auf dieser nun ostwärts hinauf zu Wegteilung, links auf Altweg und Wanderweg hinauf zur Waldsenke bei der früheren Gaststätte Mitterwalder und auf dem „Panoramaweg“ um den Sinichkopf herum (520 m; ab Ausgangspunkt 1 Std.). – Empfohlener Rückweg: Von der genannten Senke den Schildern „Höfeweg“ folgend auf der Straße in <EinHalb></EinHalb> Std. leicht ansteigend zum Gasthaus Hecherhof (570 m), nun dem Wegweiser „Burgstall“ folgend teils eben, teils absteigend auf Altweg hinunter zum Koflerhof, dann auf der Straße hinunter zum Haideregger und hinaus zum Wieslerhof (Buschenschank). Von dort auf dem „Höfeweg“ (oder auf dem steileren „Wieselesteig“) hinunter zum querenden Graf-Volkmar-Weg, auf diesem eben und absteigend zu einer scharfen Rechtswendung des Weges, hier links hinunter zur Talstraße (Nähe Förstler) und zurück zum Ausgangspunkt (ab Hecher 1 <EinHalb></EinHalb> Std.).<BR /><BR /><b>Höhenunterschied:</b> ca. 300 m<BR /><BR /><b>Gesamtgehzeit:</b> 3 – 3 <EinHalb></EinHalb> Std.<BR /><BR /><b>Orientierung und Schwierigkeit:</b> Für Gehgewohnte mit ordentlichem Schuhwerk problemlos.<BR /><BR /><b>Wanderkarten 1:50.000:</b> Kompass, Blatt 53 (Meran) – <b>1:25.000:</b> Tabacco Blatt 011 (Meran und Umgebung)