Freitag, 29. Juni 2018

Schildkröten auf Galapagos-Insel wegen Vulkanausbruch nicht gefährdet

Der Vulkanausbruch auf der Galapagos-Insel Isabela hat bisher keine größeren Schäden für Flora und Fauna angerichtet. Die vom Sierra Negra diese Woche ausgespuckte Lava habe Riesenschildkröten und die einzigartigen Landleguane verschont und den Lebensraum der Tier-Kolonien nicht beeinträchtigt, teilten die Behörden des Nationalparks Galapagos am Donnerstag über Twitter mit.

Die Galapagos-Inseln gehören wegen ihrer besonderen Flora und Fauna zum Unesco-Weltnaturerbe.
Die Galapagos-Inseln gehören wegen ihrer besonderen Flora und Fauna zum Unesco-Weltnaturerbe. - Foto: © shutterstock

Die Vulkanaktivität habe seit Beginn des Ausbruchs am Dienstag allmählich abgenommen, halte aber noch an, berichtete das Geophysische Institut Ecuadors. Die Umgebung des Vulkans blieb am Donnerstag weiterhin gesperrt. Der Tourismus auf dem Rest des Inselgebiets wurde jedoch nicht eingeschränkt.

Sierra Negra einer der größten Vulkane weltweit

Sierra Negra ist einer der fünf aktiven Vulkane auf der Insel. Der Krater des über 1.124 Meter hohen Vulkans ist mit seinem Durchmesser von zehn Kilometern einer der größten der Welt. Der Vulkan war zuletzt 2005 ausgebrochen. Der Hauptort der Insel, Puerto Villamil mit rund 2.500 Einwohnern, ist von dem Ausbruch nicht betroffen.

Unesco-Weltnaturerbe

Isabela ist mit einer Oberfläche von rund 4.500 Quadratkilometern die größte Insel des Galapagos-Archipels. Die Galapagos-Inseln gehören wegen ihrer besonderen Flora und Fauna zum Unesco-Weltnaturerbe. 1978 erklärte die Unesco das Archipel, das politisch zum etwa 1.000 Kilometer entfernten Ecuador gehört, zum Weltnaturerbe.

apa/dpa 

stol