Freitag, 22. Januar 2021

Simon Rabanser: „Nicht ohne meine Steirische“

Tradition und Moderne – der 22-jährige Simon Rabanser aus St. Ulrich in Gröden führt sie in seiner Musik zusammen. Er kombiniert die „Steirische“ mit zeitgemäßen Popklängen, das Ergebnis klingt durchaus erfrischend.

Bei der aktuellen Single „Our Time“ arbeitete Simon Rabanser mit der Sängerin Cindy Hofer zusammen. - Foto: © Simon Rabanser
In den letzten Monaten veröffentlichte der Vollblutmusiker eine Reihe von Videos auf YouTube. Moderne Popsongs, bei denen ein uriges Element aber nie fehlen darf: die Steirische, das Instrument, das ihn seit Kindestagen fasziniert. „Ich finde es ungemein spannend, die Ziehorgel und neue Sounds miteinander verschmelzen zu lassen.“

Der Songschreiber und Produzent singt bei einigen der Songs zwar auch, jedoch gehört die Leadstimme meist einer Gastsängerin. Bei der neuen Single „Our time“ ist es die Grödnerin Cindy Hofer.

Im tanzbaren „Drop“, der typisch für die aktuelle, elektronisch geprägte Popmusik ist, setzt der Nachwuchskünstler seine Steirische clever ein. Wesentlich ruhiger geht es bei der Piano-Ballade „Mein Ich“ zu, die überwiegend vom mehrstimmigen Gesang von Carmen Moroder und Hofer lebt. Wieder anders klingt „Tired to wait“.

Wie lautet also das musikalische Konzept des jungen Grödners? „Ich möchte mir musikalisch alle Möglichkeiten offen und mich nicht in eine Schublade stecken lassen“, sagt er. Dazu passt auch, dass er derzeit an einem Projekt arbeitet, das mit seinen letzten Werken so gar nichts zu tun hat. „Ich möchte gemeinsam mit anderen Musikern und einem Chor einige Queen-Songs aufnehmen und irgendwann auch mal auf die Bühne bringen“, sagt er.


Einen ganzseitigen Bericht über Simon Rabanser gibt's im aktuellen „Dolomiten“-Magazin und eine aktuelle Single und das Radio-Interview auf „Südtirol 1“ ab 16 Uhr (Wiederholungen am Samstag ab 19 Uhr und am Sonntag ab 17 Uhr)!

hil

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