Am Dienstag lud die Wurst deshalb zur offiziellen Verabschiedungsparty auf die Wiener Summerstage – und zeigte sich dabei selbstbewusst in sich ruhend.Ein Grund dafür seien die positiven internationalen Reaktionen auf ihre Nummer „Rise like a Phoenix“, die sie mittlerweile schon in einigen internationalen Fernsehshows performt hat. „Ich habe gesungen und sie waren Gott sei Dank verzaubert und haben den Bart nicht mehr gesehen, sondern die bärtige Frau singen gehört“, freute sich Wurst.Dabei sei ihre Ballade alles andere als leicht zu singen: „Sie verlangt mir körperlich schon einiges ab – was ich aber toll finde.“ Zugleich habe sie keine Angstmomente innerhalb des Liedes: „Es tropft mir aus dem Mund.“ Außerdem sei sie einfach eine Live-Performerin: „Ich will nicht sagen, dass ich das Studio hasse, aber es nicht mein Lieblingsort.“Auf der Bühne des Song Contest sei jedenfalls mit „Rise like a Phoenix“ alles zu erreichen: „Ich kann mit diesem Lied – wenn ich es noch schaffe, eine gute Choreografie hinzulegen – alles nehmen, was da kommt.“ Dabei müsse man den Begriff Choreografie allerdings etwas relativieren: „Choreografie in dem Sinne kann man das nicht nennen. Ich bewege mich halt ein bisschen. Es wird sehr simpel und dezent.“Egal wie das Resultat für Conchita Wurst in Kopenhagen letztlich lauten wird, seine Figur wird der schwule Entertainer Tom Neuwirth, der hinter der bärtigen Sängerin steht, auch danach nicht so bald aufgeben. „Prinzipiell schließe ich auch nicht aus, dass ich irgendwann die Perücke zuhause lasse, aber das wird in näherer Zukunft sicher nicht passieren. Meine Mission ist dann erreicht, wenn wir nicht mehr darüber diskutieren müssen, wen wir lieben dürfen.“ Und da prognostiziere er seiner Frau Wurst noch ein langes Leben.Eines der Zukunftsziele könnte dabei nach Wursts Sicht die Jurorenrolle in der „Großen Chance“ werden, die nach dem Ausstieg von Sido frei geworden ist. „Wenn man mich fragt, würde ich das schon toll finden. Als Casting-Show-Teilnehmerin habe ich dazu ja auch eine Meinung“, unterstrich die Sängerin. Zunächst einmal heißt es nun aber „Held og lykke“ (Alles Gute) für Kopenhagen.apa