Nachdem die Mäher in den letzten Monaten bei den Bezirksentscheiden im Handmähen ihr Können unter Beweis gestellt hatten, stand am Sonntag, 17. Juli, der Landesentscheid an. Aus ganz Südtirol trudelten die besten Mäher und Mäherinnen ein und mähten ein Feld nach dem anderen nieder. Neben einer scharfen Sense waren auch viel Ausdauer und Muskelkraft gefragt. Während die Männer schnellstmöglich ein Feld von 100 Quadratmetern abmähen mussten, wartete auf die Junioren ein 70 Quadratmeterfeld. Auf die Frauen wartete ein Feld von 35 Quadratmetern.<BR /><BR />Schlussendlich kam es nicht nur auf die Schnelligkeit und Kraft an, auch die Sauberkeit der Mahd wurde von den 6 Schiedsrichtern bewertet. <BR /><BR /><div class="img-embed"><embed id="789875_image" /></div> <BR /><BR /><b>Die diesjährigen Sieger <BR /></b><BR />Wie auch schon im Jahr zuvor, holte sich bei den Frauen Hannah Aichner aus Pfalzen den Sieg. Auf Platz 2 landete Annemarie Kaserer, Angelika Springeth belegte Platz 3. Den schnellsten Sensenschwung bei den Männern hatte Georg Spiess aus Sarntal. Er landete vor Daniel Lanziner aus Kastelruth und Jan Agreiter aus Enneberg auf Platz eins. Bei den Junioren konnte sich Georg Paris aus St. Walburg den Sieg holen. <BR /><BR /><b>Staffelmähen und Gaudi-Wettmähen<BR /></b><BR />Beim Staffel Mähen traten insgesamt 7 Gruppen zu je 3 Teilnehmern gegeneinander an. Die Aufgabe bestand darin, ein Feld von 3 mal 5 Metern niederzumähen. Das beste Team bildeten Georg Spiess, Daniel Lanziner und Maria Prader. <BR /><BR />„Beim Gaudi-Mähen gewinnt nicht der schnellste Teilnehmer, sondern der, der sich am nächsten zum Mittelwert mäht“, erklärt Angelika Springeth, Landesleiterin der Südtiroler Bauernjugend. Dies gelang in diesem Jahr Michael Überegger aus Freienfeld. <BR /><BR />Der 11-jährige Samuel Kaserer aus Kastelbell/Galsaun erhielt den Preis als jüngster Teilnehmer. Hons Profanter aus Villnöss erhielt den Preis als ältester Teilnehmer und Filomena Profanter ebenfalls aus Villnöss, den Preis als älteste Teilnehmerin.<BR />