Donnerstag, 18. Januar 2018

Spontan-Hochzeit in der Luft: Papst traut 2 Flugbegleiter

Die beiden Flugbegleiter Carlos und Paula aus Chile waren bereits standesamtlich verheiratet. Durch die Zerstörung ihrer Kirche in Santiago konnten sie sich allerdings nicht kirchlich trauen lassen, wie das italienische Nachrichtenportal La Repubblica berichtet. Der Papst holte dies auf seinem Flug von Santiago nach Iquique nach, nachdem das Paar den Wunsch nach einer kirchlichen Trauung äußerte.

Die beiden Flugbegleiter wurden durch den Papst getraut.
Die beiden Flugbegleiter wurden durch den Papst getraut. - Foto: © APA/AFP

Der Papst befand sich auf dem Flug von Santiago nach Iquique in Chile, der letzte Halt auf seiner Reise nach Chile.

Die  beiden Flugbegleiter, die sich im Dienst befanden, baten nach einem Foto und einer Segnung. Sie waren bereits standesamtlich verheiratet und haben 2 Töchter im Alter von 6 und 3 Jahren, Isabella und Raffaella. Das Paar erzählte dem Papst, dass es in Zukunft eine kirchliche Trauung wünsche. Das war bisher nicht möglich, weil die Kirche in ihrer Heimat Santiago durch das Erdbeben 2010 zerstört wurde.

Der Papst hakte nach, ob sie sich sicher wären und bat ihnen eine spontane Hochzeit an, berichtet La Repubblica weiter.

Ignazio Cueto, der Besitzer der Fluggesellschaft Latam, wurde Trauzeuge. Noch an Bord der Maschine wurde handschriftlich eine Heiratsurkunde angefertigt. Zu den Eheringen sagte Franziskus, sie sollten nicht zu eng sein, weil sie sonst schmerzten, aber auch nicht zu locker, weil sie sonst abfallen könnten, zitiert die Nachrichtenagentur dpa den Papst.

Die Fluggesellschaft Latam dankt dem Papst auf Twitter, die erste Trauung an Bord der Airline durchgeführt zu haben.

stol

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