Freitag, 15. Dezember 2017

„Star Wars“-Regisseur: Carrie Fisher war wunderbar

US-Regisseur Rian Johnson hat die Zusammenarbeit mit der vor einem Jahr gestorbenen Schauspielerin Carrie Fisher an seinem Film „Star Wars: Die letzten Jedi“ besonders geschätzt.

Auch ein Jahr nach ihrem Tod trauert die Welt um Carrie Fisher.
Auch ein Jahr nach ihrem Tod trauert die Welt um Carrie Fisher. - Foto: © APA/AFP

„Wir hatten sehr viel Spaß bei der Arbeit. Sie war wunderbar. Ich bin froh, dass ich noch das Glück hatte, sie wenigstens ein bisschen kennenzulernen“, sagte Johnson im Interview der Deutschen Presse-Agentur.

„Carrie war in erster Linie eine Autorin. Sie liebte Worte. Dadurch haben wir sehr schnell zusammengefunden“, erinnerte sich der 43-Jährige weiter. „Nachdem ich das Drehbuch geschrieben hatte, sind wir ihre Szenen durchgegangen und sie liebte es, Gags und Sprüche einzubringen, mit den Worten zu spielen.“

Fisher, die in den „Star Wars“-Filmen der 70er und 80er Jahre als Prinzessin Leia berühmt wurde und in den neueren Filmen als Generalin auftrat, war am 27. Dezember 2016 im Alter von 60 Jahren gestorben. Sie hatte wenige Tage zuvor während eines Flugs von London nach Los Angeles einen Herzstillstand erlitten.

Laut dem Untersuchungsbericht der Gerichtsmediziner hatte die Schauspielerin zuvor mehrere Drogen konsumiert. Unter anderem seien bei der Autopsie Spuren von Kokain, Heroin und Ecstasy festgestellt worden, hieß es.

apa/dpa

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stol