<P><p class=" text-left">„Wir freuen uns sehr über diese Nominierungen“, sagt Christiana Wertz, die Leiterin der Abteilung Film Fund & Commission der BLS, „wir unterstützen ja nur maximal 30 Filme im Jahr, somit ist das wirklich ein toller Erfolg und eine Bestätigung der hohen Qualität der vom Südtiroler Filmfonds geförderten Produktionen.“</p><p class=" text-left">Die Koproduktion "Clouds of Sils Maria" der CG Cinéma SA Frankreich und der Pallas Film Deutschland ist der neueste Streifen des französischen Starregisseurs Olivier Assayas („Die wilde Zeit“) mit Juliette Binoche („Chocolat“) und Kristen Stewart („Twilight“) in den Hauptrollen.</p><p class=" text-left">Daneben waren noch weitere bekannte Schauspieler mit im Boot, so etwa Chloë Grace Moretz („Hugo Cabret“), Hanns Zischler („Rommel“) und Lars Eidinger („Alle anderen“).</p><p class=" text-left">Die prominente Schauspielerriege wurde von einer Crew unterstützt, die sich zu einem guten Teil auch aus Südtirolern zusammensetzte.</p><p class=" text-left"><b>In Gröden und Bozen gedreht</b></p><p class=" text-left">So fungierte etwa die Bozner Echo Film als Service-Produktion vor Ort und viele Schlüsselstellen von der Produktionsleitung über die Produktionskoordination bis zum Location Management waren fest in Südtiroler Hand.</p><p class=" text-left">Der Südtiroler Filmfonds unterstützte das Projekt mit 350.000 Euro.</p><p class=" text-left">In Südtirol wurde im Grödner Tal gedreht, Schauplätze waren der Col Raiser und die Juac-Hütte sowie das Hotel Grödnerhof in Wolkenstein.</p><p class=" text-left">Für einige Szenen diente auch das Parkhotel Laurin in Bozen als Location. Gefilmt wurde außerdem in der Schweiz – hier vor allem im titelgebenden Ort Sils Maria - und in Deutschland.</p><p class=" text-left">Das Drehbuch der Geschichte rund um die Theaterschauspielerin Maria Enders (Binoche), für die das Stück „Maloja Snake“ zum Lebensstück wird, stammt von Assayas selbst.</p><p class=" text-left">„Clouds of Sils Maria“ ist einer der insgesamt 18 nominierten Filme, die ab Mitte Mai um die „Goldene Palme“ im Rennen sind, darunter die neuen Arbeiten von Tommy Lee Jones, David Cronenberg und Jean-Luc Godard.</p><p class=" text-left">In der Sektion „Un Certain Regard“ läuft hingegen der Film „Tourist“ von Ruben Östlund. Mit im Cast waren Lisa Loven, Bah Kuhnke und Kristofer Hivju („Game of Thrones“).</p><p class=" text-left">Das Filmprojekt wurde vom Südtiroler Filmfonds mit 100.000 Euro unterstützt, Schauplatz der Schlüsselszene des Films mit 40 Komparsen ist die Stilfser-Joch-Straße.</p><p class=" text-left">Auch bei dieser Produktion wirkten zahlreiche Südtiroler mit, von der Service-Produktion über lokale Dienstleister wie Kameraverleih bis zum Catering.</p><p class=" text-left">Auch circa 25 Südtiroler Komparsen waren täglich im Einsatz.</p><p class=" text-left"><b>"Das finstere Tal" beim Deutschen Filmpreis</b></p><p class=" text-left">Die „LOLA“ – der höchstdotierte deutsche Kulturpreis - ist hingegen zum Greifen nah für Andreas Prochaskas „Das finstere Tal“ mit Tobias Moretti, Sam Riley, Paula Beer und Clemens Schick im Cast.</p><p class=" text-left">Nachdem der Film bereits bei der Berlinale Anfang des Jahres großes Lob bei Publikum und Kritikern geerntet hatte, wurde er nun in gleich neun Kategorien für den Deutschen Filmpreis nominiert und gilt als absoluter Favorit.</p><p class=" text-left">Unter anderem gibt es Nominierungen für den besten Spielfilm, die beste Regie und die beste männliche Nebenrolle. </p></P>