„In den Alpen floriert die traditionelle Medizin, so auch das Coronavirus“ – so lautet der Titel des Artikels in der „New York Times“. Eine Autorin des Blattes war in Südtirol und hat mit verschiedenen Personen gesprochen. „Wenn jemand hustet, machen wir Zwiebelkompressen, eine Körpercreme aus Thymian und Myrte und trinken viel Tee“, sagt eine 37-jährige Südtirolerin im Bericht. Sie ist ungeimpft und bewohnt einen Bauernhof im oberen Pustertal. <BR /><BR />Südtirol habe normalerweise die „gesündeste, fitteste und aktivste Bevölkerung in Italien“, schreibt die Autorin in der „New York Times“. „Jetzt ist es auch das Gebiet mit der höchsten Rate an Coronavirus-Infektionen.“ <BR /><BR />„Obwohl die Behörden immer wieder ihren Unmut hinsichtlich der von Rechtspopulisten verbreiteten Verschwörungstheorien und Desinformationen über Impfstoffe äußern, sagen die Experten hier, dass die naturverbundenen und wissenschaftszweifelnden Gesundheitsenthusiasten im Mittelpunkt einer Impfstoffskepsis stehen, die in hohem Maße zu einem Anstieg der Infektionen beiträgt, die Krankenhäuser füllt und neue Einschränkungen auslöst“, heißt es im Artikel der „New York Times“.<BR /><BR />Als Italien die Impfpflicht für das Gesundheitspersonal einführte, gab die 37-jährige Pustererin laut „New York Times“-Artikel ihren Job auf als Geburtshelferin auf. Sie behandelte stattdessen ihre Familie mit Vitamin C, Wegerichkraut und Kiefernknospen.<BR /><BR /><BR />