Der Verein konnte wiederum 30 Projekte in 12 Ländern unterstützen, 26 Einsätze wurden getätigt. Der Präsident Dr. Toni Pizzecco und die Vorstandsmitglieder Dr. Tanja Nienstedt, Dr. ManfredBrandstätter, Dr. Meinhard Kritzinger und Dr. Günther Ziernhöld bedankten sich bei allen Ärzten, Krankenschwestern und Volontären für ihren Einsatz.Tätigkeitsschwerpunkt ÄthiopienTätigkeitsschwerpunkte im Jahr 2016 waren verschiedene Projekte in Äthiopien. Im neuen Ambulatorium im Krankenhaus Attat werden jetzt über 350 Patienten täglich behandelt. DerNeubau der Geburtenabteilung und der Chirurgie wurde fertiggestellt und ist im Februar 2017 offiziell eingeweiht worden.Die Fachärztecamps, welche zweimal im Jahr in Attat stattfinden, sind sehr wichtig für die Weiterbildung der Ärzte und Krankenpfleger. Ebenso der Einsatz des Handwerkerteams, welches 2 Mal im Jahr wichtige Arbeiten vor Ort erledigt.Neubau eines Sozialzentrums, Schul-und FrauenprojekteDer Bau des Sozialzentrums schreitet gut voran, es ist ein großes und komplexes Projekt, das mit den 5 Promille Einnahmen finanziert wird. Der letzte Teil, eine große Bibliothek mit Versammlungssaalfür die Dorfgemeinschaft wird im Laufe dieses Jahres fertiggestellt.Einige Klassen der alten Volksschule Gubrie und der Volksschule Korquat wurden renoviert, der Bau der neuen San Marco Clinic in Emdibir für ein Einzugsgebiet von 25.000 Menschen schreitet gut voran.Verschiedene Wasserprojekte werden Jahr für Jahr realisiert. Im Süden Äthiopiens wird für die Oberschule in Dubbo eine Aula Magna und für die Volksschule eine Bibliothek gebaut, die Fertigstellung soll noch im Jahr 2017 erfolgen.Der Ofen in der Bäckerei für die Frauengenossenschaft wurde in Betrieb genommen, das erste Brot konnte verkostet werden.Südtiroler Ärzte auch in anderen Regionen der Welt tätigIn Zusammenarbeit mit dem Dhulikhel Hospital in Nepal unterstützt der Verein nach den schweren Erdbeben im April und Mai 2015 den Bau einer Gesundheitsstation, einer Schule undden Wiederaufbau von 20 Häusern für besonders bedürftige Familien.Auch in Kamerun, Namibia, Eritrea, Kenia, Tansania, Afghanistan, Indien, Mongolei, Peru und Rumänien wurden mehrere Projekte finanziert.stol