Dienstag, 22. August 2017

Südtiroler Handmäher zeigen Einsatz und Schneid bei der EM

Hundertstelkrimi und harte Konkurrenz bei der diesjährigen Europameisterschaft im Handmähen: In wenigen Stunden haben die besten Handmäher Europas mit ihren Sensen tausende Quadratmeter saftiges Gras weggefegt. Auch wenn es für die Südtiroler Teilnehmer dieses Mal nicht für die Sensation gereicht hat, so mähten sich die Athleten auf Top-Platzierungen. Titelverteidiger Georg Spiess aus dem Sarntal holte sich heuer Platz 11.

Die Südtiroler Athleten bei der EM im Handmähen. - Foto: sbb
Die Südtiroler Athleten bei der EM im Handmähen. - Foto: sbb

Neun Nationen nahmen an der EM teil: Südtirol, Österreich, das Baskenland, Slowenien, Tschechien, England, die Slowakei, Deutschland und die Schweiz.

Harte Konkurrenz

Schnelligkeit, Regelmäßigkeit und Sauberkeit der Mahd sind beim Sensenmähen entscheidend. Auf die Herren wartete ein Wettbewerbsfeld in der Größe von 100 Quadratmeter, bei den Damen waren es 35 Quadratmeter. „Die Konkurrenz war sehr stark. Bei der EM entscheiden wenige Hundertstel über Sieg oder Niederlage“, erklärt Martin Kemenater, der das Südtiroler Team gemeinsam mit SBJ-Landesleiterin Angelika Springeth begleitet hat.

Top-Ergebnisse für Südtiroler Handmäher

Auch wenn es für die Titelverteidiger dieses Mal nicht fürs Siegerpodest gereicht hat, können alle Teilnehmer stolz auf ihre Leistung sein. Das beste Ergebnis erzielte der Sarner Georg Spiess. Er landete auf den 11. Platz von insgesamt 63 Teilnehmern bei den Herren. Christian Irsara erzielte den 13. Platz, Daniel Lanziner mähte sich auf Platz 16., Andreas Ausserhofer auf Platz 18. Valentin Domanegg sicherte sich den 22. Platz, Jan Agreiter den 35. Klaus Lanziner mähte sich auf den 37. Platz, Florian Prossliner auf den 41., Florian Gabloner sicherte sich den 44. und Christian Domanegg den 58 Platz.

Bei den Damen landete Magdalena Egger auf den 21. und Hannah Aichner auf den 22. Platz.

Die Sense braucht „a guate Schneid“. - Foto: sbb

Bei der Mannschaftswertung verfehlten die Südtiroler nur knapp das Siegerpodest und landeten auf den vierten Platz bei den Herren. Die Damen erzielten dabei Platz sechs.

Österreich hat die Nase vorn

Die heurige Ausgabe der EM im Handmähen sollte ein großer Triumpf für Österreich werden: Elisabeth Schilcher aus Köstendorf in Salzburg holte den EM-Titel bei den Damen. Gold bei den Herren gelang Bernhard Selinger aus Offenhausen in Oberösterreich. Und auch bei der Mannschaftswertung holten sich die Athleten aus Österreich Gold.

Die Südtiroler sind dennoch erfreut. „Wir haben viele neue Freundschaften geknüpft und viele neue Eindrücke gewonnen“, freut sich SBJ-Landesleiterin Angelika Springeth.

stol/sbb/ker

stol