Jede Woche von Montag bis zum Finale am Freitag treten im Fernsehstudio in Hamburg Hobbyköche gegeneinander an. Dabei steht ihnen ein prominenter Kochprofi aus der Kochsendung von Markus Lanz zur Seite. Sechs Kandidaten treten am Montag an, bis sich schließlich am Freitag im Finale zwei davon ein Duell liefern. Die Freude am Kochen, die Neugierde, hinter die Kulissen einer Fernsehsendung zu schauen, eine Großstadt wie Hamburg zu besichtigen und einem Starkoch zu begegnen, das waren die Träume, die die junge Südtirolerin bewogen hatten, sich beim ZDF zu melden. „Das Kochen zuhause ist nicht vergleichbar mit dem Kochen vor der Kamera, wenn du unter Zeitdruck stehst und mit Nervosität und einem erhöhten Pulsschlag gegen die Konkurrenten antrittst“, erzählt Rungger, die in Völs am Schlern aufgewachsen ist und seit zwei Jahren in Schabs lebt, von ihrem Ausflug in die Welt des Fernsehens. Mit scharfer Kohlrabisuppe zum SiegSimone Rungger ist mit keinen großen Erwartungen in die Hansestadt gefahren. Dass es schließlich mit einer „scharfen Kohlrabisuppe mit gerösteten Haselnüssen“ als Vorspeise zum Überraschungsmenü „Forelle blau in Meerrettichsoße mit Petersilienkartoffeln und grünem Salat“ zum Sieg gereicht hatte, sei das sprichwörtliche Tüpfelchen auf dem „i“ gewesen und für sie ganz persönlich eine Bestätigung, „dass man manche Wünsche auch wahr werden lassen soll.“ Auf die Frage, was denn schöner sei, das Kochen oder das Musizieren, ist sich die zielstrebige Frau sicher: „Man kann es nicht vergleichen, aber harmonieren muss beides“. Als Wochensiegerin wurde sie anschließend als VIP-Gast bei „Lafer!Lichter!Lecker!“ von den Spitzenköchen verwöhnt. Dazu ist sie direkt nach dem Finale des Kapellmeisterwettbewerbes von Nordtirol an die Elbe geflogen.ste/D