„Ich freue mich auf eine 'Quality-Time' mit Herrn Lügner“, ließ sie die Journalisten wissen. Sofern es irgendwie möglich ist, will die Blondine auch auf das Tanzparkett. „Wir werden tanzen, immer geradeaus ohne zu bremsen“, warnte sie die anderen Besucher gleich im Vorhinein.Am meisten freut sich Nielsen auf ein Wiedersehen mit Co-Star Roger Moore. „Er ist ein guter Freund von mir“, sagte die Schauspielerin. Am Ball will Nielsen ordentlich Gas geben: „Ich habe viel, viel vor. Viel Spaß haben, viel tanzen und viele Leute kennenlernen“. Besonders angetan zeigte sich die Dänin von dem roten Prachtkleid samt 1.000 aufgestickten Rosen, das extra für sie von der der österreichischen Designerin „Andrea-m“ gefertigt worden ist. „Ich habe schönste Kleid in der Welt. Wie bei 'Gone with the Wind' ('Vom Winde verweht', Anm.)“, freute sie sich.Um in dem Kleid möglichst gut zur Geltung zu kommen, kann sich Nielsen sogar vorstellen ihre geliebte Haarpracht umzugestalten. „Ich liebe meine kurzen Haare, aber vielleicht probieren wir etwas Anderes“, sagte sie. Einzelheiten wollte sie aber keine verraten.Die österreichische Hauprstadt hat es der Schauspielerin ebenfalls angetan. „Wien ist super“, meinte Nielsen. Nach ihrem Opernballbesuch habe sie auch noch einige Tag Zeit, sich die Stadt anzusehen. „Ich möchte eine ganz normale Sightseeingtour machen. Es gibt so viele schöne Plätze“, so die Dänin. Begleitet wird Nielsen bei ihrem Wien-Aufenthalt von ihrem Ehemann Mattia Dessi.Nielsen bewies aber auch, dass sie im Dschungelcamp zwar Straußen-Anus aß, aber dennoch nicht für alles zu haben ist. „Diese Frage ist mir zu dumm“, ließ sie etwa einen Journalisten wissen, der sich nach ihrem Männergeschmack erkundigte.Richard Lugner war natürlich schlichtweg begeistert von seinem Gast. „Sie ist der beste Gast, den wir jemals hatten. Und sie spricht auch Deutsch. You can speak german to me“, freute sich der Baumeister. Lugner will mit seinen Gästen morgen bereits zwischen 20.45 und 21.15 Uhr über den Roten Teppich stolzieren, danach wird der Zugang nämlich für die Ankunft des österreichischen Bundespräsidenten kurzzeitig geschlossen. „Wir leben im Ostblock“, grantelte der Baumeister.Die alljährliche Autogrammstunde zog im Anschluss an die Pressekonferenz zahlreiche Schaulustige in die Lugner City. Die Fans begrüßten die blonde Hünin mit Applaus und Nielsen bot ihrem Publikum eine Show: Tanz- und Gesangseinlagen zählten ebenso zu ihrem Repertoire wie Küsse für ihren Gastgeber Lugner und Ansprachen auf Deutsch. Die Gründe für das Kommen der Autogrammjäger waren durchaus unterschiedlich. Eine 30-jährige Frau meinte, dass sie „schon seit Jahrzehnten ein großer Fan“ sei und sich das Spektakel rund um die Dänin nicht entgehen lassen wollte. Dutzende Kinder stellten sich ebenfalls an. „Ich hab sie immer im Fernsehen beim Dschungelcamp gesehen, aber so berühmt werden will ich später nicht“, erzählte ein acht Jahre altes Mädchen, das gemeinsam mit ihren Eltern und ihrer jüngeren Schwester kam. Das schlechte Wetter und Ankündigungen in der Zeitung führte einen Arbeiter ins Einkaufszentrum: „Ich bin nur zufällig da, weil die Baustelle bei diesem Wetter geschlossen hat.“ apa