Dienstag, 30. Juni 2015

Testen Sie selbst: Warum dieser Finger der Ringfinger ist?!

Verlobungs- oder Ehering haben eine fixe Position an der Hand - an dem ein oder anderen so genannten Ringfinger. Warum das so ist, belegt ein Fingerspiel auf eindrucksvolle Weise. Probieren auch Sie, was an der Sache dran ist - es ist einfach, lustig und sehr aufschlussreich. Eine Weisheit eben.

Warum der Ringfinger der vierte Finger an der Hand ist? Wir wissen es.
Warum der Ringfinger der vierte Finger an der Hand ist? Wir wissen es.

Es ist beinahe wie das Fingerspiel für Kinder: "Das ist der Daumen, der (Zeigefinger) schüttelt die Pflaumen, der (Mittelfinger) hebt sie auf, der (Ringfinger) trägt sie nach Haus und der Kleine (Finger) isst sie alle auf."

So ähnlich funktioniert auch dieses Spiel. Dabei soll der Hintergrund aus China stammen. Mittels Fingerspiel soll hierbei aufgezeigt werden, warum der Ringfinger der vierte Finger an der Hand und nicht etwa ein anderer ist.

Welcher Finger für welche Verbindung steht

Es geht dabei um Verbindungen, die Liebende im Leben haben. Zu wissen ist vor der Fingerübung nur: Der Daumen repräsentiert die Eltern, der Zeigefinger die Geschwister, der Mittelfinger steht für einen selbst, der Ringfinger für die Lebenspartnerschaft und der kleine Finger versinnbildlicht die Kinder.

Und schon kann es los gehen. Beide Hände werden - wie in den Video von Tyrese Gibson - mit gespreizten Fingern zusammengeführt.

 

I tried... It really worked...

Posted by Tyrese Gibson on Dienstag, 15. Juli 2014

 

Die deutsche Anleitung hier: Schritt für Schritt

1. Man beginnt mit beiden Mittelfingern, den Ich-Fingern, die zu einem selbst zeigen - sprich abgeknickt werden - und führt sie an der Oberseite zusammen.

  

Die Mittelfinger werden zu sich selbst zeigend zusammengeführt.

2. Dann berühren sich die restlichen, ausgestreckten Fingerkuppen. Sprich der Ringfinger der linken Hand mit dem der rechten Hand. Selbes gilt für die Zeigefinger, die Daumen und kleinen Finger. 

 

Nach den Mittelfingern werden alle anderen Finger in ausgestreckter Form zueinander bewegt, bis sie sich mit den Spitzen berühren.

Wo eine Trennung möglich ist, ohne das Gerüst zu zerstören

3. Nun kann das eigentliche Experiment los gehen. Trennen Sie die zwei Daumen-Kuppen voneinander. Sie werden feststellen: Das geht, denn von den Eltern kann und wird man sich im Laufe seines Lebens trennen, um auf eigenen Füßen zu stehen. Verständlich. Vereinen Sie die Kuppen also wieder.

Jetzt trennen Sie die Zeigefinger, welche die Geschwister darstellen. Die Fingerkuppen lassen sich problemlos voneinander entfernen, ohne das Fingerspiel aufzulösen. Eben so, wie man sich von seinen Geschwistern abkoppeln und sein eigenes Leben leben kann.

 

Die Kuppen von Daumen, Zeigefingern und kleinen Fingern lassen sich bei dem Fingerspiel einzeln voneinander lösen.

Dann die kleinen Finger: Sie stehen sinnbildlich für die Kinder. Diese werden einem Paar geschenkt, begleiten es eine geraume Zeit und verlassen dann das Nest, sobald sie flügge werden. Auch von ihnen wird man sich trennen - und daher lassen sich die Kuppen problemlos voneinander lösen und wieder verbinden, so als wäre es ein Kommen und Gehen.

Kurios, die Sache mit dem Ringfinger

4. Nun zu den zwei verbleibenden Fingern. Der Mittelfinger steht für uns selbst und ist somit das Gerüst unserer Lebens und auch der Fingeranordnung - sie bleibt fix. Doch was ist mit dem Ringfinger?

5. Versuchen Sie nun die Kuppen der verschmolzenen Ringfinger voneinander zu lösen. Geht nicht? Tja, die Ringfinger stehen für die Partnerschaft, für die Ehe, für die Verbindung zum wahrlich entscheidenden Menschen. Ohne Partnerschaft gibt es uns nicht und ohne diese Verbindung weder Eltern, noch Geschwister, noch Kinder. 

Damit ist der Partner die Basis, ohne die das System nicht funktioniert. Und daher ist der Ringfinger - nach dieser chinesischen Auslegung - eben auch der Finger für den Ring des Partners.

Haben Sie es selbst ausprobiert? Nicht, na dann: Worauf warten Sie noch?!

stol/ker

stol