Montag, 06. Mai 2019

Topfpflanzen richtig vor den letzten Spätfrösten schützen

In den letzten Frostnächten des Frühlings können manche Pflanzen Schaden nehmen – insbesondere empfindliche Topfpflanzen, die schon im Freien stehen. Ist im Wetterbericht Frost angekündigt, sollten Hobbygärtner daher zeitweise für Schutz sorgen.

In den letzten Frostnächten des Frühlings können Topfpflanzen Schaden nehmen.
In den letzten Frostnächten des Frühlings können Topfpflanzen Schaden nehmen. - Foto: © shutterstock

Die Gartenakademie Rheinland-Pfalz rät für solche Übergangszeiten die empfindlichen Topfpflanzen zunächst an die Hauswand zu rücken. Dort ist es in der Regel weniger kalt als an ungeschützten Stellen.

Außerdem kann ein bereitgelegtes Frostschutz-Vlies bei Bedarf nachts über die Pflanzen gegeben werden. Wichtig ist aber auch, die Pflanzen zum Tagesbeginn direkt wieder auszupacken. Denn es geht ihnen nicht anders als Menschen in der Übergangszeit: Sind sie zu warm angezogen, schwitzen sie, wenn die Sonne die Temperaturen in die Höhe treibt.

Bei Pflanzen im Garten kann das ernste Folgen haben: Unter Tunneln oder in Folien gepackt, besteht rasch die Gefahr von Pilzkrankheiten, warnt der Bund deutscher Baumschulen. Oder die Pflanzen treiben zu früh und zu schnell aus.

dpa

stol