Sonntag, 20. September 2015

Topmodel Bar Refaeli hat keine Lufthoheit über ihrer Hochzeitsfeier

Bar Refaeli muss die Planungen für ihre Hochzeitsfeier diese Woche noch einmal ändern: Der israelische Verkehrsminister Jisrael Katz hob am Sonntag die zwei Tage zuvor von der Luftfahrtbehörde erlassene Sperrung des Luftraums über dem Ort der Trauung wieder auf.

Muss ihre Hochzeit noch einmal umplanen: Das israelische Topmodel Bar Rafaeli.
Muss ihre Hochzeit noch einmal umplanen: Das israelische Topmodel Bar Rafaeli. - Foto: © LaPresse

Die ehemalige Freundin von Leonardo DiCaprio wollte für ihre Hochzeit mit dem israelischen Geschäftsmann Adi Esra den Himmel über dem nordisraelischen Carmel-Gebirge für sich alleine haben.
Geplant war laut israelischen Presseberichten, zwecks Fotoaufnahmen und zur Absicherung fünf Drohnen, ein Heißluftballon und zwei Hubschrauber in die Luft zu schicken.

Mit einem der beiden Helikopter wollten demnach die 30-jährige Braut und ihr zehn Jahre älterer Freund zur Vermählung am kommenden Donnerstag einfliegen. Ab 17.00 Uhr bis 2.00 Uhr am Freitag sollte deshalb der Luftraum südlich der Großstadt Haifa für andere Flugzeuge gesperrt werden.

Zustimmung löst entrüstung aus

Die Zustimmung der Luftfahrtbehörde hatte einen Sturm der Entrüstung ausgelöst, dem der zuständige Minister am Ende nachgab. Der Luftraum sei „ein öffentliches Gut“, da dürfe es keine Sonderrechte für Privatleute geben, beschied Katz. Ein Ministeriumssprecher konnte auf Anfrage nicht sagen, welche der von Refaeli geplanten Aktivitäten in der Luft nun noch möglich sein werden.

Die Mode-Ikone ist in ihrer Heimat nicht bei allen beliebt, weil sie durch eine taktische Kurzehe ihre Einberufung zum Wehrdienst unterlief, der auch für Frauen in Israel für 21 Monate Pflicht ist.

apa/afp

stol