Freitag, 03. April 2015

Totgeglaubter US-Segler nach zweimonatiger Odyssee gerettet

66 Tage lang musste ein amerikanischer Bürger auf seinem havarierten Segelboot im Meer ausharren. Dann entdeckte ein Tanker den Schiffsbrüchigen.

Symbolfoto
Symbolfoto - Foto: © shutterstock

Louis Jordan wurde seit dem 29. Jänner vermisst. Er wollte von South Carolina zum Fischen ins Meer hinausfahren, kehrte aber nicht mehr zurück.

Warum das Segelboot havarierte, konnte Frank Jordan, der Vater des Seglers, zunächst nicht sagen. Sein Sohn berichtete lediglich, er habe es nicht mehr reparieren können und sei dann hilflos abgedriftet.

 

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Louis Jordan (in der Mitte) kurz nach seiner Rettung. Foto: AP/dpa

Ernährt habe er sich von rohen Fischen, die er mit bloßen Händen gefangen habe, getrunken habe er Regenwasser. US-Medienberichten zufolge war das Boot gekentert. Jordan saß demnach bei seiner Rettung auf dem Rumpf.

Der Tanker „Houston Express“ entdeckte den mehr als 300 Kilometer vor der Küste von North Carolina treibenden 37-jährigen Louis Jordan und nahm ihn an Bord.

Am Donnerstag dann brachte ihn die US-Küstenwache nach eigenen Angaben mit einem Hubschrauber in ein Krankenhaus in Norfolk (Virginia).

apa/afp

stol