Ein Jahr lang wird das Forschungsschiff mit dem Meereis durch die zentrale Arktis driften. Die Forscher lassen die „Polarstern“ dafür im Eis einfrieren. Die beteiligten Wissenschaftler aus fast 20 Ländern, die während der Reise mehrfach ausgewechselt werden, wollen mit ihren Messungen vor allem den Einfluss der Arktis auf das Weltklima besser verstehen lernen. Sie erhoffen sich einen Meilenstein für die Klimaforschung.Kurz vor dem Auslaufen traf das Expeditionsteam am Freitag die letzten Vorkehrungen für die Reise. „Das wuselt hier wie ein Ameisenhaufen. Wir haben das eine oder andere Last-Minute-Problem, aber das kriegen wir alles hin. Heute Abend wird ausgelaufen“, sagte Rex der Deutschen Presse-Agentur. Entscheidend sei, dass zum Start nichts fehle. „Wir dürfen jetzt nichts vergessen. Wir können nicht einfach in den nächsten Laden gehen und etwas nachkaufen.“Eine Arktis-Expedition in dieser Größenordnung hat es laut Rex noch nie gegeben. Die Polarstern hat Platz für eine Schiffscrew von bis zu 44 Personen sowie maximal 55 Wissenschaftler und Techniker, die in 9 Laboren ihren Forschungsarbeiten nachgehen können. Die Arktis spielt eine wichtige Rolle im globalen Klimawandel.dpa