Montag, 14. März 2016

Trettl versus Mälzer: Das TV-Duell der Spitzenköche ist geschlagen

Bei "Kitchen Impossible" stellte sich diesmal der Südtiroler Spitzenkoch Roland Trettl der Koch-Competition von Tim Mälzer auf VOX. Unter anderem in Bozen galt es Gerichte ohne Zutatenlisten nachzukochen. Wem ist dies im großen Staffelfinale wohl besser gelungen?

Roland Trettl versus Tim Mälzer.
Roland Trettl versus Tim Mälzer.

Finale, oho! Bei der Erfolgsshow "Kitchen Impossible" (hier geht's zur Sendung) traten am Sonntagabend, in der letzten Folge dieser Staffel, Tim Mälzer (45) und Roland Trettl (44) gegeneinander an. Die Spitzenköche sollen in verschiedenen Ländern die Spezialität eines ortsansässigen Kochs unter Extrem-Bedingungen nachkochen. Das Rezept dafür haben die Meister am Herd allerdings nicht - einzig durch Riechen und Schmecken kann den Zutaten des Gerichts auf die Spur gekommen werden. 

"Wir sind vielleicht auf Augenhöhe, wenn es ums Improvisieren geht, aber ich glaube, dass ich noch einen Tick besser kochen kann", sagte Trettl zum Auftakt. "Das allererste Mal rechne ich mir überhaupt keine Chance aus", sagte auch Mälzer. Dennoch stürzte er sich mit Ehrgeiz ins Match. 

Mälzer & Trettl kochen sich von Hamburg nach Bozen

Erste Station: Hamburg. Mälzer lud den Südtiroler in seine Heimatstadt ein. Hier musste dieser klassisch norddeutsche Küche kochen - Grünkohl, Kassler und Frikadelle standen auf dem Plan. Was einfach klingt, war aber angesichts der Schieflage des Restaurants, in dem der Kochlöffel geschwungen werden soll, eine echte Herausforderung. 

Links: Trettls Gericht, rechts: das Ausgangsgericht.

Doch die Rache folgte auf dem Fuße - Mälzer muss sich in Bozen beweisen. Der Profi-Koch musste ein Eishockeytraining absolvieren - blaue Flecken inklusive. Anschließend musste im "Patscheider Hof" das Gericht "Knödeltris und Topfennocken" serviert werden.

Die Milch für die Knödelmasse kam nicht etwa aus dem Karton - sie musste "frisch gezapft" werden. In der Bozner Jury: unter anderem Trettls Eltern. 

Links: Tim Mälzers Gericht, rechts: das Ausgangsgericht.

"Ente kross" in Liverpool?

Zuguterletzt ging es für Trettl nach Liverpool, um dort ein klassisches chinesisches Menü zubereiten. Mit dem Hühnchen fuhr Trettl dazu zur Tankstelle, um mit einer Luftdruckdusche die Haut vom Tier zu lösen.

Trettl mit dem Hühnchen an der Tankstelle. 

Für Mälzer lautete der letzte Zwischenstopp auf dem Weg zum Ziel Neapel. Hier musste er eine zwei Meter lange Pizza zubereiten. Was ihm laut Wertung der italienischen Betreiberjury nicht ganz so schlecht gelang. 

Das überraschende Endergebnis

Und so kam dann auch, was weder Trettel noch Mälzer eingangs für möglich gehalten haben: "Ich hab Trettl geschlagen. Das fühlt sich super an", freute sich Mälzer mit Gewinnerlächerln. Trettl gab sich als guter Verlierer und meinte: "Ich bin am Boden zerstört, nur eine Pizza von dir könnte mich jetzt aufmuntern." 

stol

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